Lamparter bei Weltcup-Auftakt in Ruka hinter Riiber Zweiter

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Doppel-Weltmeister Johannes Lamparter hat die Olympia-Saison der Nordischen Kombinierer am Freitag wie im Vorjahr mit Rang zwei in Ruka begonnen. Der Tiroler musste sich nach Platz vier im Sprung sowie einem 5-km-Langlauf dem Norweger Jarl-Mangus Riiber um 20,2 Sekunden geschlagen geben. Mit dem Salzburger Sprung-Zweiten Mario Seidl hinter dem Norweger Jens Luraas Oftebro (+22,2) als Viertem (+23,8) und Lukas Greiderer als Sechstem (+45,7) gab es ein starkes ÖSV-Abschneiden.

Für den 24-jährigen Weltcup-Titelverteidiger Riiber war es saisonübergreifend der sechste Weltcupsieg in Folge sowie insgesamt Nummer 37. Er hat damit seine Serie als Weltcup-Leader prolongiert, das Gelbe Trikot trägt er nun seit dem zweiten Weltcupbewerb 2018/19 bzw. seit mehr als drei Jahren. Den Auftaktbewerb damals hatte Seidl gewonnen. Nur eine Sekunde hinter Riiber in die Loipe gestartet hatte er diesmal gegen diesen aber keine Chance.

„Ich habe ein so ein cooles Rennen gehabt, das hat sich gewaltig angefühlt“, meinte Lamparter im ORF-Interview über seinen dritten Weltcup-Einzelpodestplatz. „Meine Haxn waren sehr, sehr stark. Ich fühle mich top. Ich habe sehr viel richtig gemacht im Sommer, habe fleißig trainiert. Das hat sich ausgezahlt. Der 5er ist nicht so meine Distanz, aber es war richtig gut heute. Jetzt freue ich mich auf zwei coole Zehner.“ Die restlichen Ruka-Bewerbe gehen am Wochenende über 10-km-Langläufe.

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