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Biathletin Hauser in Östersund-Verfolgung Vierte

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Biathletin Lisa Hauser hat in Östersund ihren nächsten Weltcup-Podestplatz als Vierte nur knapp verpasst, das Trikot der Gesamtführenden vor den Heimbewerben in Hochfilzen aber verteidigt. Die Siegerin des Sprints musste am Samstag in der Verfolgung trotz makelloser Schießleistung die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland und die Französinnen Anais Bescond und Anais Chevalier-Bouchet vorbeilassen.

Hauser ging nach 20 Treffern und längerer Soloführung in einer Viererspitzengruppe als Zweite vom letzten Schießen weg, auf der Schlussrunde kam die Vizeweltmeisterin mit den diesmal schnelleren Konkurrentinnen aber nicht ganz mit. Zwei Tage nach der viertbesten Laufzeit im Sprint war sie diesmal in der Loipe - bei taktischem Verhalten zu Beginn - nur 38. Im Ziel fehlten ihr dank ihrer famosen Schießleistung aber nur 0,9 Sekunden auf Rang drei, der ihren zehnten Podestplatz bedeutet hätte.

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„Vier Mal die Null zu schießen und ein vierter Platz ist absolut in Ordnung, mehr konnte ich heute nicht machen. Über so eine Platzierung darf man eigentlich nicht jammern, aber ein bisschen ärgere ich mich aufgrund der guten Ausgangsposition trotzdem“, bilanzierte Hauser mit gemischten Gefühlen, nachdem sie erstmals im Führungstrikot in ein Rennen gegangen war.

Die anderen Österreicherinnen kamen nicht in die Weltcup-Punkteränge der besten 40. Im Anschluss bestritten die Männer ihre Staffel, die Frauen laufen den Teambewerb am Sonntag. Danach geht es nach Tirol, wo ab Freitag jeweils drei Bewerbe in Szene gehen. Hauser führt in der Gesamtwertung nach vier Saisonrennen mit einem Sieg und einem zweiten Platz neun Punkte vor Röiseland.


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