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Corona: Durchimpfungsrate erstmals gesunken

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Wer seine Corona-Schutzimpfung am 11. März oder früher erhalten hat, muss sie auffrischen lassen. Die ursprünglich auf fast ein Jahr ausgelegte Dauer der Impfzertifikate wurde nämlich auf 270 Tage verkürzt. In Kraft getreten ist das am heutigen Montag. Fast 26.000 Impfzertifikate sind damit ungültig geworden. Statistischer Nebeneffekt: erstmals ist die Durchimpfungsrate in Österreich somit nicht mehr gestiegen, sondern leicht gesunken.

Der Rückgang bewegt sich allerdings im Nachkommabereich: am Samstag hatten 6,04 Millionen Menschen in Österreich ein gültiges Impfzertifikat. Mit der Verkürzung der Geltungsdauer sind es (Stand Sonntag) nur noch 6,02 Millionen. 25.967 Zertifikate haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums ihre Gültigkeit verloren. Besonders viele waren es in den Altersgruppen über 85 (8.549) sowie über 75 (4.098).

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Damit ist die Durchimpfungsrate in Österreich erstmals leicht gesunken - von 67,6 um 0,2 Prozentpunkte auf 67,4 Prozent. Etwas stärker als im Durchschnitt war der Rückgang in Niederösterreich (0,27 Prozentpunkte), in Kärnten (0,24) sowie in Vorarlberg und der Steiermark (0,23). Weniger Zertifikate verfallen sind im Burgenland und in Oberösterreich (je 0,16 Prozentpunkte Reduktion).

Deutlich zurückgegangen ist in der vorigen Woche die Zahl der Erstimpfungen. Nach einem Zwischenhoch im November mit bis zu 134.502 neuen Impfwilligen haben sich vorige Woche nur noch 72.398 eine neue Impfung geholt. Dass der Rückgang nicht noch stärker ausfällt, liegt daran, dass nun die Impfung der Kinder unter zwölf Jahren nachgeholt wird. Seit der offiziellen Freigabe am 25. November gingen drei von zehn Erstimpfungen an Kinder unter zwölf Jahren. Den Löwenanteil der Impfungen machen aber weiterhin die Boosterimpfungen aus: 503.832 von insgesamt 692.001 Impfungen waren vorige Woche Drittstiche.

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