2.859 Corona-Neuinfektionen und 64 weitere Todesfälle

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2.859 neue Corona-Fälle und 64 weitere Tote im Zusammenhang mit Covid-19 haben die Behörden am Dienstag gemeldet. Die Neuinfektionen lagen erneut deutlich unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 3.961. In Spitälern befanden sich 2.386 Covid-Kranke, um 65 weniger als am Vortag. 565 dieser Patientinnen und Patienten wurden auf Intensivstationen betreut, um acht weniger als am Montag. Binnen einer Woche sank die Zahl der Intensivfälle um 105 Kranke.

Zuletzt hat es vor gut sieben Wochen weniger als 3.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Österreich gegeben. Am 25. Oktober hatten die Behörden 2.850 neue Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Dienstag 310,4 Fälle auf 100.000 Einwohner. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Vorarlberg mit 596,9, gefolgt von Kärnten, Tirol und Oberösterreich (414,3, 386,1 bzw. 344,2). Dann kommen Salzburg (305,7), die Steiermark (292), Niederösterreich (275,8), Wien (223,8) und das Burgenland (206,7).

Österreichweit wurden 61.583 aktive Corona-Fälle gezählt, um 3.211 weniger als am Tag zuvor. Seit Pandemiebeginn stieg die Zahl der positiv getesteten Fälle somit auf 1.235.063. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 1.160.198 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 6.006 als wieder gesundet.

Die 64 Todesfälle lagen deutlich über dem Sieben-Tage-Schnitt von täglich 51,6. In den vergangenen sieben Tagen waren insgesamt 361 Covid-Tote zu beklagen. Insgesamt hat die Pandemie bisher in Österreich 13.282 Opfer gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 148,7 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

In den vergangenen 24 Stunden wurde erneut eine hohe Anzahl an Corontests durchgeführt und eingemeldet, insgesamt 693.338 PCR- und Antigen-Schnelltests. Davon waren 497.872 aussagekräftige PCR-Tests. Alles in allem steht man nun bei 147.880.062 durchgeführten Tests. Die Positiv-Rate der PCR-Tests betrug 0,6 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert lag unter dem Schnitt der vergangenen Woche, als durchschnittlich 1,1 Prozent positiv ausgefallen waren.

75.784 Impfungen sind am Montag durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.485.033 Menschen in Österreich zumindest eine Impfung erhalten. 6.128.861 Menschen und somit 68,6 Prozent der Bevölkerung verfügen über einen gültigen Impfschutz. 7.368 der am Montag verabreichten Corona-Impfungen waren Erststiche, das sind 9,72 Prozent und geringer als der Sieben-Tage-Schnitt von 8.817. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 61.719 Erstimpfungen durchgeführt.

15.528 Impfungen waren Zweitstiche, angesichts des Sieben-Tage-Schnitts von 17.658 ebenfalls unterdurchschnittlich. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 123.604 Zweitstiche verabreicht. Mit 52.888 entfielen am Montag 69,79 Prozent aller durchgeführten Impfungen auf Drittstiche, aber auch das lag unter dem Sieben-Tage-Schnitt von 65.575. Insgesamt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage 459.027 Drittstiche verabreicht.

Die Impfraten nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 63,7 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 69,1 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 73 Prozent. 75,7 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 83 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 86,6 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,1 Prozent und die Gruppe 85plus 85,8 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre wurden 1,4 Prozent ausgewiesen.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 74,1 Prozent. In Niederösterreich haben 70,6 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 68,8 Prozent. Nach Wien (67,7), Tirol (67,4), Vorarlberg (65,8), Kärnten (65,4) und Salzburg (65,2) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 64,2 Prozent.


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