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Geiger gewann in Engelberg vor Kobayashi - Hörl Fünfter

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Im vorletzten Weltcupbewerb vor der Vierschanzentournee sind Österreichs Skispringer am Samstag in Engelberg/Schweiz ohne Podestrang geblieben. Mit Jan Hörl als Fünftem und Stefan Kraft als Neuntem waren die Sieger der vergangenen beiden Wochen von Wisla bzw. Klingenthal die ÖSV-Besten. Hörl fehlten auf den deutschen Sieger Karl Geiger 16,6 Punkte, Kraft lag weitere 9,8 Zähler dahinter. Die restlichen Podestplätze gingen an Ryoyu Kobayashi (JPN) und Timi Zajc (SLO).

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Hörl, der in dieser Saison nach guten ersten Sprüngen in der Entscheidung schon ein paarmal zurückgefallen war. „Es war eine gute Leistung, aber nicht optimal. Gut, dass da noch Potenzial für morgen ist.“ Der 23-jährige Salzburger strebt für Sonntag einen Sprung mit Vertrauen an, wie er meinte. Kraft bekrittelte seine Flugphase, seine eigentliche Stärke. „Da habe ich im Moment einen sauberen Hänger drinnen.“ Am Sonntag will das der Salzburger minimieren.

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Hörl (136,0/134,0) und Kraft (133,0/131,0) verloren in beiden Durchgängen etwas an Terrain an die Spitzenleute des Tages, beide hielten nach den Halbzeiträngen fünf bzw. zehn im Finaldurchgang aber dagegen. Drittbester Österreicher auf der Groß-Titlis-Schanze wurde Manuel Fettner (132,0/132,5;-32,8 Punkte) als 14., Daniel Tschofenig (130,0/133,0; -34,7) gelang als 17. sein bestes Saisonergebnis. Philipp Aschenwald (133,0/127,5; -40,5) wurde 18., Daniel Huber (129,0/130,0; -43,1) 22.

Mit Geiger (143,0/140,0) und Kobayashi (137,5/140,5) setzten sich die beiden Spitzenreiter im Weltcup durch, Geiger liegt da nun 118 Punkte voran. Kraft blieb nun weitere 56 Zähler zurück auf Position drei. Für den 28-jährigen Geiger war es sein zweiter Saisonsieg, davor war er beim Winter-Auftakt in Nischnij Tagil in Russland nicht zu besiegen gewesen. Beachtlich auch Kobayashi, infolge einer überstandenen Corona-Infektion hatte der 25-Jährige das zweite Klingenthal-Springen gewonnen.

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Diesmal fehlten dem Halbzeit-Vierten nur 0,8 Punkte auf den Sieg. Zajc verpasste seinen Weltcup-Premierensieg um 4,8 Zähler. Ulrich Wohlgenannt, der siebente Österreicher im Bewerb, hatte die Qualifikation für den zweiten Durchgang als 33. verpasst. Der zweite Engelberg-Bewerb ist für Sonntag (16.00 Uhr, live ORF 1) angesetzt.


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