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Neuinszenierung von Verdis „Aida“ am Linzer Musiktheater

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Mit Giuseppe Verdis Oper „Aida“ feiert das zweifellos spektakulärste Bühnenstück des Komponisten am Mittwoch im Linzer Musiktheater Premiere. Der Termin wurde aufgrund der Pandemie um einen Monat verschoben. Deshalb wird auch Markus Poschner statt Enrico Calesso am Pult des Bruckner Orchester Linz stehen. Calesso übernimmt ab März das Dirigat. In den Hauptrollen sind wie schon beim „Troubadour“ Sonja Saric und Sung Kyu Park zu sehen.

Nach vielen Jahren präsentiert das Landestheater Linz wieder eine neue Inszenierung der tragischen Liebesgeschichte zwischen der äthiopischen Königstochter Aida und dem ägyptischen Feldherrn Radamès in der Regie von Sabine Hartmannshenn. Erst im neuen Musiktheater gibt es den nötigen Orchestergraben und Bühnenraum für das Großaufgebot an Mitwirkenden. Die Premiere findet wegen der Pandemie einen Monat später, dafür eine halbe Stunde früher - um 19.00 Uhr - statt.

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Chefdirigent Markus Poschner übernahm diese Produktion in der letzten Probenphase von Enrico Calesso. Auch die zweite Vorstellung am 6. Jänner wird Poschner dirigieren. Calesso kann erst ab März die Dirigate „seiner“ Aida übernehmen. Wenn Corona es zulässt sind bis kommenden Juni 14 Vorstellungen des Opern-Klassikers geplant.

Mit Calesso - der ständiger Gastdirigent am Landestheater Linz ist - greift man auf Kräfte zurück, die hier bereits „einhellige Begeisterung beim Publikum“ ausgelöst haben. Er hatte zuletzt im Jänner 2021 bei „Il Trovatore“ die musikalische Leitung und wurde zuvor schon mit seinen Dirigaten von „Don Giovanni“ (2016/2017) und Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“ umjubelt. Die Partie des Radamès ist mit Ensemblemitglied Sung Kyu Park besetzt. Als Manrico im „Troubadour“ erfüllte er „mühelos alle Erwartungen, die Verdi in den Tenor setzt“, so die Kritik im Jänner. Die damalige Leonora, die serbische Sopranistin Sonja Saric, singt nun auch die Titelpartie in „Aida“. Als Amneris kehrt die russische Mezzosopranistin Elena Batoukova-Kerl nach ihrer Venus im „Tannhäuser“ (2001) an das Landestheater Linz zurück. Chor und Extrachor des Landestheaters besorgen die Massenszenen.

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