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Burschen verletzen sich in Wien beim Feuerwerkskörper-Zünden

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Zwei Jugendliche haben sich in Wien-Floridsdorf in der Silvesternacht beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern schwer verletzt. Den pyrotechnischen Gegenstand hatten der 13- und der 14-Jährige gefunden. Wie die Berufsrettung berichtete, dürften die beiden Burschen mit Schwarzpulver in Kontakt gekommen sein, das beim Entzünden zu einer Stichflamme führte.

Beide erlitten schwere Verbrennungen im Gesicht und an den Händen, der 13-Jährige wurde außerdem an den Augen verletzt. Insgesamt 928 Mal rückten Einsatzkräfte der Wiener Rettungsorganisationen von 7.00 Uhr am letzten Jahrestag bis 7.00 Uhr am Neujahrstag aus.

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Zahlreiche Einsätze, nämlich knapp 270, innerhalb von 24 Stunden ab Silvestertag in der Früh meldet auch die Berufsfeuerwehr Wien. Etliche Balkonbrände, brennende Abfallbehälter, Vegetations- und diverse Kleinbrände gehörten neben den technischen Hilfeleistungen zum Einsatzspektrum. Ab 22.00 Uhr wurde erhöhte Einsatzbereitschaft ausgerufen.

Am Abend wurden die Kräfte zu einem Feuer in der Lorystraße in Simmering gerufen. Mehrere Personen entdeckten den Brand einer Loggia im siebenten Stock eines Mehrparteienwohnhauses. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr bestand die Gefahr eines Übergriffes der Flammen auf die Dachkonstruktion, durch herabfallende Teile war die unterhalb des Brandgeschoßes gelegene Loggia ebenfalls vom Feuer erfasst worden.

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In der Steinergasse in Liesing kam es zum Vollbrand eines Balkons. Eine Fensterscheibe war durch die Hitze bereits geborsten, das Feuer drohte auf die Wohnung überzugreifen. Die Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Über eine Leiter legten Feuerwehrleute unter Atemschutz eine Löschleitung und bekämpften den Brand.


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