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Ukrainischer Soldat bei Kämpfen in Ostukraine getötet

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Im Osten der Ukraine ist am Samstag ein Soldat bei Kämpfen mit prorussischen Milizen getötet worden. Die ukrainische Armee teilte mit, die prorussischen Kämpfer hätten trotz einer geltenden Waffenruhe binnen 24 Stunden drei Angriffe gestartet und dabei Granatwerfer und Handfeuerwaffen eingesetzt. Dabei sei ein Soldat tödlich verletzt worden.

Am Sonntag will US-Präsident Joe Biden mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefonieren. Selenskyj sagte in seiner Neujahrsansprache, die Beendigung des bewaffneten Konflikts in der Ostukraine bleibe sein „Hauptziel“.

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Die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland haben in den vergangenen Monaten zugenommen. Hintergrund ist ein massiver russischer Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine. Der Westen befürchtet, Russland könnte das Nachbarland angreifen. Die Regierung in Moskau dementiert jegliche Angriffspläne, weist Kritik an den Truppenbewegungen zurück und wirft seinerseits Kiew und der NATO „Provokationen“ vor.

Am Donnerstag hatten Biden und der russische Präsident Wladimir Putin zum zweiten Mal binnen eines Monats miteinander telefoniert. Sie tauschten wechselseitige Drohungen aus, riefen aber gleichzeitig zu Verhandlungen auf.

Am 22. Dezember hatten internationale Beobachter erklärt, die Konfliktparteien in der Ostukraine hätten sich auf die Wiederherstellung einer Waffenruhe geeinigt. Jedoch schon am nächsten Tag warfen sich beide Seiten gegenseitig vor, die Waffenruhe verletzt zu haben. Bei dem am Samstag getöteten Soldaten handelte es sich um das erste Opfer seit Verkündung der erneuten Waffenruhe.

In der Ostukraine bekämpfen sich seit 2014 prorussische Milizen und die ukrainische Armee, nachdem Russland die ukrainische Halbinsel Krim annektiert hatte. Moskau unterstützt in dem Konflikt die Separatisten, die in Luhansk und Donezk sogenannte Volksrepubliken ausgerufen haben. Insgesamt wurden bereits mehr als 13.000 Menschen bei den Kämpfen getötet.


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