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Orthodoxe feiern Epiphania mit Sprung ins kalte Wasser

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Orthodoxe Christen in Griechenland und Zypern haben am Donnerstag die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer und die Erscheinung des Heiligen Geistes (Epiphania) mit Sprüngen ins kalte Wasser gefeiert. In den größeren Städten wie in Piräus war die Teilnahme von Gläubigen wegen der Corona-Pandemie stark eingeschränkt, wie das Staatsfernsehen berichtete. Die Taufe Jesu wird mit dem Wurf eines Kreuzes ins Wasser durch Priester der Gemeinden symbolisiert.

Mit diesem Ritus sollen nach dem Volksglauben auch böse Dämonen vertrieben werden. Zahlreiche Menschen sprangen in Hafenbecken oder Seen mit dem Ziel, das Kreuz zu finden. Wer es als Erster findet, soll dem Glauben nach im neuen Jahr bessere Chancen auf Glück und Gesundheit haben.

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Der Brauch geht auf die gemeinsame Überlieferung der indogermanischen Völker zurück, die unter dem Begriff „Rauhnächte“ bekannt ist. Nach der Segnung und Reinigung der Gewässer durch das Kreuz und Gebete werden die griechischen Dämonen Kalikantzaroi (Kobolde) zurück in die Unterwelt geschickt.

Mehrere orthodoxe Kirchen feiern wie Katholiken und Protestanten schon am 25. Dezember Weihnachten. Das sind die orthodoxen Kirchen von Konstantinopel, Antiochien, Rumänien, Bulgarien, Zypern, Griechenland, Albanien und Finnland. Daher wird Epiphania in diesen Ländern am 6. Jänner zelebriert. Die russisch-orthodoxen Kirchen feiern Weihnachten hingegen am 7. Jänner.

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