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Walkner bei Rallye Dakar weiter Gesamtrang-Zweiter

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Motorrad-Pilot Matthias Walkner ist bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien weiter auf Podestkurs und hat weiter die Chance, sich zum zweiten Mal nach 2018 zum Gesamtsieger zu küren. Der KTM-Pilot landete am Donnerstag in der fünften Etappe, einem 560 km langen Rundkurs um Riyadh mit 346 Wertungskilometern, auf dem elften Tagesrang. Walkner holte aber auf Leader Sam Sunderland (GasGas) eine halbe Minute auf, liegt nun 2:29 Minuten hinter dem Briten.

Walkner sprach von einem „sehr actionreichen Tag“. „Die Navigation war heute wieder sehr fordernd. Die vielen Roadbook-Noten in Kombination mit einem Schnitt von ca. 100 km/h und steinigen, kaputten Pisten macht die ganze Sache ziemlich anspruchsvoll. Wir haben gestern das Fahrwerk noch etwas härter gestellt, was heute in den steinigen Passagen richtig gut funktioniert hat“, erzählte der Salzburger. Er habe bei km 90 den drei Minuten vor ihm gestarteten Sunderland einholen können. „Ich bin den ganzen Tag mit ihm gefahren.“ Ein spezieller „Wegpunkt“ bei Kilometer 274 habe er aber nicht erwischt und ihn einige Minuten gesucht.

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Walkner berichtete von einer nicht nur deshalb turbulenten Etappe. „Sam hinter mir ist dieselbe Spur gefahren, hat ihn aber erwischt. Sanders und Benavides hatten dasselbe Problem und dadurch viel Zeit verloren. Es wird aktuell also noch diskutiert, ob es technische Probleme waren. Skyler Howes hatte einen bösen Sturz, ein Sandsturm war im Gange und gegen Ende hin waren alle Rettungshubschrauber in der Luft. Es war ein sehr chaotischer Tag, an dem viel los war.“

Dabei hatte er vom Gefühl her am Donnerstag seinen „besten Tag“. „Leider spiegelt sich das nicht ganz im Resultat. Aber ich nehme dieses gute Gefühl auf jeden Fall mit und warte ab, was heute noch passiert.“ Denn zumindest zum Zeitpunkt seiner Aussagen standen nachträgliche Zeitgutschriften noch im Raum.

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Seine Vorahnung bewahrheitete sich zumindest, was seinen zuvor als Tagessieger verkündeten KTM-Teamkollegen Toby Price betraf. Dieser erhielt nachträglich eine Zeitstrafe von sechs Minuten und schloss damit die Etappe offiziell als Fünfter ab.


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