Holdener führt im Weichschnee von Kranjska Gora

  • Artikel
  • Diskussion

Wendy Holdener vor Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin lautet der Zwischenstand nach dem ersten Slalom-Durchgang der alpinen Ski-Frauen in Kranjska Gora. Beste Österreicherin war vorerst Katharina Liensberger (+0,85) als Fünfte, der Vorarlbergerin fehlten sechs Zehntel auf Shiffrin bzw. das Stockerl. Mit Katharina Truppe (9.), Katharina Gallhuber (12.) und Katharina Huber (13.) lagen drei weitere ÖSV-Läuferinnen in den Top-15.

Vlhova kritisierte nach der Besichtigung die weiche Piste, auf der in der Nacht viel Neuschnee gelandet war, im ORF-Interview scharf. „Die Bedingungen sind ein Desaster. Ich denke, sie hätten es besser machen können, mit etwas mehr Wasser etwa. Ich fühle mich nicht im Weltcup.“

Die vierfache Slalom-Saisonsiegerin aus der Slowakei war dann auf dem von ihrem Trainer Mauro Pini gesteckten Lauf 0,08 Sekunden langsamer als die Schweizerin Holdener, die in ihrem 100. Weltcup-Slalom ein weiteres Mal auf ihren ersten Torlauf-Sieg losgeht. Sie hatte an der Piste wenig zu beklagen. „Weil der Grip so gut war, war es für mich nicht so ein Problem.“

Auch Liensberger, die am Vortag im Riesentorlauf den zweiten Durchgang verpasst hatte, wollte am Tag der Wiedergutmachung „nicht optimale Bedingungen“ vorgefunden haben, formulierte ihre Pisten-Kritik aber diplomatischer als Vlhova. „Es ist immer die Frage, was weltcuptauglich bedeutet. Optimal ist es definitiv nicht, aber sie geht zum Fahren.“


Kommentieren


Schlagworte