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Weiterer „großer“ Ausbruch des Unterwasser-Vulkans in Tonga

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Zwei Tage nach dem verheerenden Ausbruch eines Unterwasser-Vulkans in Tonga im Südpazifik hat eine Überwachungsstation in Australien eine weitere „große Eruption“ festgestellt. Der jüngste Ausbruch sei Sonntagabend um 23.10 Uhr MEZ registriert worden, teilte das Warnzentrum Darwin Volcanic Ash Advisory Centre mit. Auch das Pazifische Tsunami-Warnzentrum teilte mit, es habe große Wellen in dem Gebiet entdeckt.

„Dies könnte von einer weiteren Explosion des Vulkans Tonga herrühren“, heißt es in der Mitteilung des Tsunami-Warnzentrums. Es seien „keine Erdbeben von signifikanter Größe bekannt, die diese Welle erzeugen könnten“.

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Nach dem schweren Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga-Hunga Ha‘apai am Samstag hatten hohe Wellen schwere Schäden in dem Pazifikstaat Tonga angerichtet. Die Erschütterungen verursachten Flutwellen in Japan, den USA, Neuseeland und mehreren südamerikanischen Pazifikanrainern.

Wegen unterbrochener Kommunikationsleitungen ist das Ausmaß der Verwüstung in Tonga noch nicht ersichtlich. Der Internetausfall könnte laut dem Netzwerkbetreiber noch tagelang andauern. „Wir erhalten nur lückenhafte Informationen, aber es sieht so aus, als sei das Kabel durchtrennt worden“, sagte der Direktor des Southern Cross Cable Network, Dean Veverka, der Nachrichtenagentur AFP: „Es könnte bis zu zwei Wochen dauern, bis es repariert ist.“ Das nächstgelegene Kabelverlegungsschiff sei in Papua-Neuguinea, tausende Kilometer entfernt.

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