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Medwedew mit einiger Mühe ins Melbourne-Viertelfinale

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US-Open-Champion Daniil Medwedew fehlen noch drei Siege zum zweiten Tennis-Grand-Slam-Titel. Bei den Australian Open in Melbourne erreichte der russische Weltranglisten-Zweite am Montag mit einem mühevollen 6:2,7:6(4),6:7(4),7:5 gegen US-Außenseiter Maxime Cressy das Viertelfinale. Im Kampf um den Einzug in die Vorschlussrunde bekommt er es mit dem Kanadier Felix Auger-Aliassime zu tun.

Auger-Aliassime besiegte den früheren Melbourne-Finalisten Marin Cilic mit 2:6,7:6(7),6:2,7:6(4). Medwedew hatte im vergangenen Jahr das Endspiel gegen Novak Djokovic verloren, im September bei den US Open aber seinen ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. Im Match gegen Cressy regte er sich über das Glück des Gegners auf und ärgerte sich, nicht wie gewünscht auf die Toilette zu dürfen. „Ich war ziemlich sauer wegen ein paar Sachen“, meinte der 25-Jährige. Außerdem monierte Medwedew, dass er nicht auf dem Centre Court in der Rod Laver Arena antreten durfte.

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In dieser spielte zeitgleich Lokalmatador Alex de Minaur, schied gegen Jannik Sinner aber als letzter Australier aus. Sinner zog mit einem überzeugenden 7:6(3),6:3,6:4 als zweiter Italiener nach Matteo Berrettini ins Viertelfinale ein. Der Südtiroler steht erstmals in der Runde der letzten acht von Melbourne. Als nächste Hürde muss er den zweimalige Halbfinalisten Stefanos Tsitsipas überwinden. Der an vierter Stelle gereihte Grieche rang den US-Amerikaner Taylor Fritz mit 4:6,6:4,4:6,6:3,6:4 nieder.

Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Simona Halep und die als Nummer zwei gesetzte Aryna Sabelenka schieden hingegen im Achtelfinale aus. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad zog die rumänische Finalistin von 2018 mit 4:6,6:3,4:6 gegen die ungesetzte Französin Alizé Cornet den Kürzeren. In ihrem ersten Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier trifft Cornet auf Danielle Collins, die gegen die Belgierin Elise Mertens 4:6,6:4,6:4 gewann. Collins steht als dritte US-Amerikanerin nach Jessica Pegula und Madison Keys unter den besten acht.

Die belarussische Weltranglistenzweite Sabalenka, 2021 in Wimbledon und bei den US Open im Semifnale, musste sich Kaia Kanepi nach hartem Kampf mit 7:5,2:6,6:7(10) beugen. Die Estin erreichte mit 36 Jahren erstmals ein Major-Viertelfinale, in dem sie auf Iga Swiatek trifft. Die ehemalige French-Open-Gewinnerin aus Polen bezwang die Rumänin Sorana Cirstea 5:7,6:3,6:3 und spielt ebenso ihr erstes Melbourne-Viertelfinale.


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