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Italienische Präsidentenwahl tritt in entscheidende Phase

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Die Wahl des italienischen Präsidenten tritt am Donnerstag in die entscheidende Phase ein. Um 11 Uhr beginnt die vierte Runde, in der erstmals die absolute Mehrheit von 505 Stimmen zur Wahl reicht. In den ersten drei Wahlgängen war eine Zwei-Drittel-Mehrheit im 1009 Personen zählenden Gremium aus Abgeordneten, Senatoren und Regionalvertretern erforderlich gewesen. Die Parteien konnten sich bisher aber nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen.

Die Parteien führten auch am Mittwoch intensiv Konsultationen, um einen gemeinsamen Kandidaten zu finden. Nicht ausgeschlossen wird, dass Regierungschef Mario Draghi als Präsident gehandelt werden könnte. Der 74-Jährige, der bisher bei der Präsidentschaftswahl noch nicht ins Spiel gebracht wurde, gilt als gut geeignet, um als Staatschef für Stabilität und gute Beziehungen zur EU zu sorgen. Allerdings wäre es im Fall von Draghis Wechsel zum Präsidenten schwierig, einen passenden Nachfolger im Premieramt zu finden, der eine heterogene Mehrparteienkoalition wie die aktuelle zusammenhalten könnte.

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