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Weiterer Anstieg bei Zahl der Corona-Patienten in Spitälern

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In Österreich steigt die Anzahl der Spitalspatientinnen und -patienten mit einer Coronainfektion weiterhin. Von Montag auf Dienstag mussten 117 Menschen mehr in Behandlung, insgesamt sind es über 2.000 Personen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 27.087 Neuinfektionen gemeldet, das ist zwar ein Rückgang zu Montag, allerdings war dies vergangene Woche ebenfalls der Fall. Interessant könnten die Zahl der Neuansteckungen am Mittwoch werden, wo meist der höchste Wert errechnet wird.

Das Covid-Prognosekonsortium hat vergangene Woche prognostiziert, dass diese Woche ein Plateau erreicht wird. Von Montag auf Dienstag war der Wert von mehr als 27.000 Neuansteckungen auf jeden Fall der höchste Dienstagswert seit Pandemiebeginn. Vergangene Woche wurden noch 25.894 neue Fälle registriert. Allerdings lag dieser Wert unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 32.835 Fällen. Auch bei der Zahl der aktiv Infizierten gab es ein Minus von 7.521 Fällen. Das bedeutet, dass sich mehr Menschen von einer Ansteckung erholt, als sich infiziert haben. Derzeit laborieren 342.898 an SARS-CoV-2. Der Rückgang könnte auf das prognostizierte Plateau hinweisen.

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Allerdings war die Zahl der Krankenhauspatientinnen und -patienten weiter hoch und zunehmend. Auch die Zahl der Todesfälle lässt auf keine Entspannung hindeuten. Im Krankenhaus liegen derzeit 2.072 Menschen mit einer Infektion. Vor einem Jahr, wo erst die ersten Impfdosen verabreicht worden sind, waren es bei 13.562 aktiven Fällen 1.571 Spitalspatientinnen und -patienten. Die Zahl der Menschen, die intensivmedizinisch behandelt werden ging auf 194 zurück, um acht weniger innerhalb eines Tages und um 14 weniger innerhalb einer Woche. Vor einem Jahr mussten 278 Personen auf der Intensivstation betreut werden.

Ähnlich hoch war die Anzahl der coronabedingten Todesfälle vor einem Jahr, damals starben innerhalb von 24 Stunden 20 Menschen, gegenwärtig sind es 25 gewesen. In den vergangenen sieben Tagen waren 144 Todesfälle zu beklagen. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 14.271 Tote in Österreich gefordert.

Die österreichweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht von 2.559,7 auf 2.573,1 Fälle pro 100.000 Einwohner an. Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Vorarlberg mit 2.853,4, gefolgt von Tirol mit 2.835,1, Kärnten mit 2.777,7 und der Steiermark mit 2.739,4. Danach kommen Oberösterreich (2.731,5), Salzburg (2.551,4), Wien (2.461,5), Niederösterreich (2.291,8) und das Burgenland (2.003). In absoluten Zahlen hat Wien die meisten Neuansteckungen innerhalb von 24 Stunden in der Höhe von 5.501 Fällen, gefolgt von Oberösterreich mit 4.884, Niederösterreich mit 4.539, Steiermark mit 3.363, Tirol mit 3.170, Kärnten mit 2.057, Vorarlberg mit 1.798, Salzburg mit 972 und das Burgenland mit 803 Fällen.

Die Positiv-Rate bei den Tests liegt derzeit bei 4,1 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt ebenfalls unter dem Schnitt der vergangenen Woche mit 4,9 Prozent. Fast eine Million Tests - 933.065 PCR- und Antigen-Schnelltests - wurden trotz der Semesterferien im Osten innerhalb eines Tages eingemeldet. 656.428 davon waren aussagekräftige PCR-Tests. Mehr als 191 Millionen Tests wurden seit Pandemiebeginn gemacht.

17.468 Impfungen sind am Montag durchgeführt worden - 1.442 Erststiche, 3.680 Zweitstiche und 12.346 Drittstiche. Einen gültigen Impfschutz haben derzeit 6.191.824 Menschen bzw. 69,3 Prozent der Österreicher. 6.770.952 Personen bzw. 75,8 Prozent haben zumindest eine Impfung erhalten. 18 der 20 Millionen seit Dezember 2020 eingetragenen Impfungen im E-Impfpass sind gegen Corona verabreicht worden.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 75,6 Prozent. In Niederösterreich haben 71,4 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 70,3 Prozent. Nach Wien (68,3), Tirol (67,8), Kärnten (66,2), Salzburg (65,7) und Vorarlberg (65,1) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 65 Prozent.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 2.111.314 bestätigte Infektionsfälle gegeben. Davon erholt haben sich 1.754.145 Menschen.


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