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Serverproblem bei Anträgen vor Wiener Parkpickerl-Ausweitung

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Beim Online-Antrag für das Wiener Parkpickerl kommt es vor der Ausweitung der Kurzparkzonen auf fast das gesamte Stadtgebiet mit Anfang März aktuell zu massiven Problemen. Die vielen Ansuchen überlasten die Server, die außerdem immer wieder von einer E-Mail-Flut durch Cyber-Angriffe strapaziert werden und somit nicht erreichbar sind, berichteten ORF Wien und „Kronen Zeitung“. Die Stadt rechnet laut ORF noch mit 80.000 bis 110.000 fehlenden Anträgen bis Ende des Monats.

„Aktuell kommt es zu Störungen im Bereich des Parkpickerl-Online-Antrags. Sollte der Antrag nicht funktionieren, bitten wir Sie, den Online-Antrag zu einem späteren Zeitpunkt zu erstellen“, hieß es am Mittwochvormittag auf der Antragsseite für das Pickerl durchgängig. Anträge konnten am Vormittag keine gestellt werden. Laut „Krone“ bestehen die Probleme seit Montagabend. Die Stadt Wien registriere neben Cyber-Attacken, die die Server immer wieder fluten und Serverkapazitäten belasten, aktuell sehr hohe Zugriffszahlen auf die Parkpickerlseiten, bestätigte das Büro von Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) auf APA-Anfrage.

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„Die Serverkapazitäten wurden bereits intensiv ausgebaut - wir arbeiten mit einem noch nie dagewesenen Niveau an Serverkapazitäten für die Parkpickerl-Antragstellungen“, hieß es in der schriftlichen Stellungnahme. Die Server würden aktuell nochmals aufgestockt. Im Falle von Verzögerungen, „bitten wir darum, dass man nicht mehrfach hintereinander einsteigt“, wurde betont. „Die IT-Experten der Stadt Wien arbeiten auf Hochdruck an der Problembehebung, um eine reibungslose Einführung des flächendeckenden Parkpickerls mit 1. März wie geplant umzusetzen.“

oder telefonisch beim jeweiligen Bezirksamt gebucht werden. Leider würden viele der gebuchten Termine nicht wahrgenommen werden. Die Bezirksämter bitten um rechtzeitige Stornierungen, damit anderen Personen die Chance gegeben wird, das Parkpickerl zu holen.

Bei der Stadt sind laut dem ORF-Bericht vorerst rund 63.000 Anträge aus bisher parkpickerlfreien Zonen eingetrudelt. Da in der Regel zwischen 55 und 70 Prozent der zugelassenen Pkw ein Parkpickerl benötigen und nicht in Garagen oder auf Privatparkplätzen stehen, rechneten die zuständigen Stellen mit 141.000 bis 175.000 Parkpickerln, die beantragt werden müssen.

Die Parkberechtigung für den jeweiligen Bezirk kann auch am Bezirksamt persönlich beantragt werden. Dafür braucht es jedoch Pandemie-bedingt einen Termin. Die allermeisten Anträge werden laut ORF mit 84,5 Prozent online gestellt. Besonders viele offene Anträge gibt es nach Berechnungen der Stadt in Simmering. Am wenigsten sind es in Hietzing, aber auch dort wurden je nach Berechnungsmethode erst zwischen 51 und 63 Prozent der erwarteten Parkpickerl angefragt.


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