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Strolz und Schwarz greifen in Alpin-Kombi nach Medaillen

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Johannes Strolz und Marco Schwarz haben sich im ersten Teil der Alpinen Kombination bei den Olympischen Spielen eine hervorragende Ausgangsposition für die Jagd nach den Medaillen geschaffen. Strolz belegte am Donnerstag in der Abfahrt in Yanqing den vierten Platz, Kombi-Weltmeister Schwarz war Fünfter. Sie ließen damit die stärksten Slalom-Konkurrenten wie Alexis Pinturault, Loic Meillard und Luca Aerni deutlich hinter sich. Schnellster war Aleksander Aamodt Kilde.

„Ich bin sehr, sehr zufrieden, ich habe die Sachen, die wir gestern beim Videoschauen mit den Trainern analysiert haben, gut umsetzen können. Ich habe versucht, wirklich konzentriert und aggressiv zu fahren. Das hat sehr gut funktioniert“, sagte der Vorarlberger Strolz. Wichtig sei, nun etwas Ruhe zu bekommen. „Und dann konzentriert den Slalom besichtigen und noch einmal eine kontrollierte, fokussierte, aggressive Fahrt machen.“

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Strolz fehlen auf Kilde 0,75 Sekunden, das ist im Normalfall für den Adelboden-Sieger freilich aufzuholen. Schwarz hatte 0,95 Rückstand. Die Mitkonkurrenzen verloren mehr: 1,92 Rückstand war auf dem Konto des Franzosen Pinturault, des eigentlichen Topfavoriten. Meillard fasste 2,79 aus.

„Oben war es okay. Unten, die letzte Kurve vom Canyon hat es mich leider hinten hinein gedrückt. Ich habe das Tempo nicht so mitgenommen. Aber im Großen und Ganzen passt es einmal“, sagte der Kärntner Schwarz. Raphael Haaser landete auf Rang zehn (+1,51), einen vierten Teilnehmer aus Österreich gab es nicht. „Bis auf den einen Fehler war es ganz okay. Ich fahre gern Slalom und bin natürlich voll motiviert.“

Insgesamt standen nur 27 Läufer auf der Startliste, im Weltcup waren zwei Jahre in Folge keine Kombinationen angesetzt. Im Slalom wird in der Reihenfolge des Abfahrtsergebnis gestartet, das heißt der Norweger Kilde wird den Torlauf um 07.15 Uhr MEZ (live ORF 1) eröffnen. Meillard kommt dann mit nun nur noch Mini-Chance mit Nummer 17. Abzuwarten bleibt, wie sich von den Abfahrtern neben Kilde etwa der Südtiroler Christof Innerhofer im Slalom schlagen wird (+1,07).


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