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Kleinflugzeug verlor bei Flug in Kärnten Pilotentür

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Ein Kleinflugzeug hat am Samstagnachmittag während eines Fluges nördlich von Klagenfurt die Pilotentür verloren. Wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte, hatte sich die Tür kurz nach dem Start gelöst. Der Pilot, ein 68-Jähriger aus der Steiermark, schaffte es, umzudrehen und wieder sicher in Klagenfurt zu landen. Nach ersten Erkenntnissen kamen durch den Vorfall keine Personen zu Schaden. Die Tür wurde bis Sonntagnachmittag allerdings noch nicht gefunden.

Der erfahrene Pilot war kurz vor 15.00 Uhr in Klagenfurt gestartet und wollte in Richtung Steiermark fliegen. Kurz nach dem Start öffnete sich aus ungeklärter Ursache die Pilotentür. Wie ein ermittelnder Beamter im Gespräch mit dem ORF Kärnten sagte, sei das in einer Höhe von etwa 1.500 Metern passiert: „Der Pilot hat dann versucht, die Cockpithaube zurückzuziehen.“ Weil er keine Handschuhe anhatte, wurde dem Mann allerdings so kalt, dass er loslassen musste - die Tür wurde aus der Verankerung gerissen und stürzte bei St. Veit an der Glan über unverbautem Gebiet zu Boden.

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Der 68-Jährige drehte um, um wieder zum Flughafen Klagenfurt zurückzufliegen. Durch die Sogwirkung wurde auch das Headset des Piloten beschädigt, eine Funkverbindung war nicht mehr möglich. Also musste er ein Notsignal absetzen, um sich mit dem Tower für die Landung in Verbindung zu setzen, die dann problemlos gelang - trotz fehlender linker Cockpithaube.

Der Vorfall wurde der Austro Control gemeldet. Bis Mitte kommender Woche wird entschieden, wie in dem Fall weiter vorgegangen wird.

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