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Kein „Sehr gut“ bei VKI-Krapfentest

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Faschingszeit und Krapfen sind untrennbar miteinander verbunden - samt dazugehöriger Krapfentests, wo es wohl den Besten gibt. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 21 Exemplare mit Preisen von 25 Cent bis 2,95 Euro unter die Lupe genommen. Eingekauft wurde bei Supermärkten, Discountern, im Biosupermarkt sowie in zehn Bäckereien mit mehreren Filialen. Das Ergebnis: 16-mal wurde das Testurteil „gut“ vergeben. Ein „Sehr gut“ gab es nicht.

Der erstgereihte Krapfen verpasste diese Topbewertung allerdings nur sehr knapp, hieß es in einer Aussendung des VKI am Dienstag. Der Testsieger kam heuer laut dem auf der VKI-Webseite publizierten Testergebniss aus dem Supermarkt. Der klassische Marillenkrapfen aus der Feinkostabteilung von Billa Plus habe die Nase vorn gehabt, hieß es dort. Auf den Plätzen folgten gleichauf die Produkte des Diskonters Lidl (Backshop) und der Bäckerei Ströck.

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Wichtigstes Testkriterium des VKI-Krapfentests war die Verkostung. Geschmackssieger wurde dabei der Krapfen der Bäckereikette Mann, wie auf der VKI-Webseite hervorging. Enttäuscht waren die Verkoster vom „Butterkrapfen“ der Bäckerei Joseph Brot, übrigens der teuerste Krapfen unter den getesteten Exemplaren. Alle Proben seien sehr dunkel gewesen und hätten verbrannt und fettig geschmeckt, hieß es in der Aussendung.

Zudem prüften die VKI-Testerinnen und -Tester die Herstellerangaben für Zucker und Fett nach und warfen einen genaueren Blick auf die Marmeladen-Füllmasse. Bei der Überprüfung der Deklaration von Zucker- und Fettanteil wies laut VKI-Aussendung der vegane „Vrapfen“ der Supermarktkette Billa Plus die stärkste Abweichung auf. Er enthielt rund 60 Prozent mehr Fett als auf der Verpackung angegeben. Bemerkenswert war laut VKI auch, dass die meisten Produzenten einen höheren Zuckergehalt nannten als (inklusive Zuckerbestäubung) tatsächlich enthalten war.

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„Getreide und Eier stammen bei fast allen aus Österreich. Nur Lidl lässt seine Krapfen in Deutschland produzieren. Dort werden Mehl und Eier aus ‚EU- / nicht EU-Herkunft‘ verwendet. Die Fruchtfüllung stammt meist aus Österreich, die Bio-Konfitüre aus Deutschland“, erläuterte VKI-Projektleiterin Nina Eichberger. „Erfreulich ist auch, dass alle Produzenten mit Ausnahme von Lidl inzwischen auf Palmöl verzichten.“

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