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ÖSV-Frauenteam siegt im Heim-Weltcup in Hinzenbach

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Das österreichische Frauen-Quartett hat am Freitag im Teambewerb zum Auftakt des Skisprung-Weltcups in Hinzenbach einen Heimsieg gefeiert. Die Team-Weltmeisterinnen Sara Marita Kramer und Chiara Kreuzer sowie Lisa Eder und Jacqueline Seifriedsberger setzten sich deutlich 35,1 Punkte vor Russland und 35,6 vor Slowenien durch. Die Slowenin Spela Rogelj war im ersten Durchgang disqualifiziert worden, das hatte ihrer Mannschaft rund 90 Punkte gekostet.

Kramer hatte die Olympischen Spiele wegen eines positiven Coronatests verpasst, in Oberösterreich gab sie nach rund drei Wochen Sprungpause ein Comeback. Die Weltcup-Spitzenreiterin führte das ÖSV-Team mit 87,5 und 87 Metern zum Sieg, richtig zufrieden war sie mit ihren Sprüngen aber nicht. Diese seien eher für eine größere Schanze ausgelegt gewesen, meinte die 20-Jährige im ORF-Interview.

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„Es ist ein perfekter Start zurück mit dem Team. Das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, das ist jetzt das Wichtigste“, sagte Kramer. Die Schanze in Hinzenbach sei für sie immer schwierig, da dürfe sie nicht so viel Gas geben, sondern müsse geduldiger sein, erklärte die Weitenjägerin.

Kramer und Kreuzer (früher Hölzl) waren bei allen vier bisherigen ÖSV-Teamsiegen dabei. In der Heimat fehlten die verletzten Team-Weltmeisterinnen Daniela Iraschko-Stolz und Sophie Sorschag.

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Für Seifriedsberger war es vor leeren Rängen das Comeback mit dem Team nach schwerer Knieverletzung und einer COVID-Erkrankung, die die Olympia-Teilnahme verhindert hatte. „Kraft und Spritzigkeit fehlen noch immer, aber nach den letzten Wochen bin ich mit diesen Sprüngen zufrieden“, meinte die Lokalmatadorin.

Im Mixed-Teambewerb der Winterspiele in Peking waren die dort siegreichen Sloweninnen von Disqualifikationen verschont geblieben - bei der Konkurrenz hatte insgesamt fünf gegeben - doch in Hinzenbach erwischte es Team-Vize-Weltmeisterin Rogelj. Ihr nicht regelkonformer Anzug verhinderte den möglichen Sieg.

Für Deutschland blieb ohne die Olympia-Zweite Katharina Althaus und Juliane Seyfarth (beide mit positivem Coronatest) nur der fünfte Platz.


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