Disney und Sony stoppen Filmstarts in Russland

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat auch Konsequenzen für Kinobesucher in Russland. Die beiden Unterhaltungskonzerne Disney und Sony haben am Montag (Ortszeit) den Stopp ihrer Kinostarts bekanntgegeben. Disney begründete seinen Schritt mit Russlands „grundloser Invasion“ in die Ukraine und der „tragischen humanitären Krise“. Bei Disney ist der im März erscheinende Pixar-Film „Turning Red“ (dt. Titel „Rot“) betroffen, bei Sony die Marvel-Comicverfilmung „Morbius“.

Zukünftige Geschäftsentscheidungen würden von der Entwicklung der Lage abhängen, hieß von der Walt Disney Corp. Der Konzern würde mit Hilfsorganisationen zusammenarbeiten, um Flüchtlingen zu helfen.

Kurze Zeit später gab dann auch Sony bekannt, seine geplanten Kinostarts auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Die Begründung fiel jedoch zurückhaltender aus als jene Disneys. „Angesichts der laufenden Militäraktion in der Ukraine und der sich daraus ergebenden Unsicherheit und humanitären Krise in der Region pausieren wir unsere Filmstarts in Russland“, teilte Sony mit. Fans von Marvel-Comicverfilmungen in Russland müssen sich nun gedulden. Der SciFi-Horrorfilm „Morbius“ mit Jared Leto in der Hauptrolle wird nur außerhalb Russlands ab April zu sehen sein.

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