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Hohe Beteiligung bei Präsidentenwahl in Südkorea

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Bei der Wahl zum Nachfolger des sozialliberalen südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in hat sich eine hohe Beteiligung abgezeichnet. Zweieinhalb Stunden vor Schließung der Wahllokale um 19.30 Uhr Ortszeit (11.30 Uhr MEZ) lag die Beteiligung bei 73,6 Prozent, wie die staatliche Wahlkommission am Mittwoch mitteilte. Das war mehr als bei der Wahl vor fünf Jahren.

Die Umfragen der vergangenen Woche ließen ein knappes Rennen zwischen dem Kandidaten der regierenden Demokratischen Partei, Lee Jae Myung, und dem konservativen Bewerber Yoon Suk Yeol erwarten. Die übrigen Bewerber galten als chancenlos. Moon konnte sich nach einmaliger Amtszeit nicht zur Wiederwahl stellen.

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Der ehemalige Generalstaatsanwalt Yoon rief während des Wahlkampfes die Bürger dazu auf, einen Machtwechsel herbeizuführen. Vor fünf Jahren hatten die Konservativen eine deutliche Niederlage erlitten. Yoon, der für die größte Oppositionspartei, Partei Macht des Volkes, kandidiert, gilt als politischer Neuling. Lee, der bis zum vergangenen Oktober Gouverneur der nordwestlichen Provinz Gyeonggi war, hat sich zum Ziel gesetzt, die Politik des Landes zu erneuern.

Überschattet war die Wahl von sprunghaft steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden überstieg die Zahl der täglich erfassten Fälle am Dienstag erstmals 300.000. Um auch infizierte Personen wählen zu lassen, sollen die Wahllokale noch eineinhalb Stunden nach der sonst regulären Schließung um 18.00 Uhr (10.00 Uhr MEZ) geöffnet bleiben. Etwa 44,2 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Der neue Staatschef beginnt seine Amtszeit im Mai.

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