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Kristoffersen gewinnt Kranjska-RTL, Kugel an Odermatt

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Der Norweger Henrik Kristoffersen hat am Samstag den Weltcup-Riesentorlauf der Männer in Kranjska Gora vor den Ex-Aequo-Zweiten Lucas Braathen (NOR) und Marco Odermatt (SUI/je +0,33 Sek.) gewonnen. Stefan Brennsteiner landete an der fünften Stelle (+0,77), Manuel Feller wurde Neunter (+1,51). Der zur Halbzeit führende Franzose Alexis Pinturault fiel auf Platz elf zurück. Odermatt steht damit vorzeitig als Disziplinsieger fest.

„Das ist jetzt eine sehr große Erleichterung, es ist wunderschön, zwei Rennen vor Schluss die Kugel schon sicher zu haben. Ich freue mich auf die letzten Rennen, da werde ich so locker wie schon lange nicht mehr fahren“, sagte Odermatt, der 207 Zähler vor Kristoffersen und 270 vor Feller liegt. Für Kristoffersen war es der 27. Weltcupsieg seiner Karriere, der sechste im Riesentorlauf. „Das war ein gutes Skifahren und im zweiten hundert Prozent Vollgas“, meinte er.

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Im Gesamtweltcup hat Odermatt 269 Zähler Vorsprung auf den Norweger Aleksander Aamodt Kilde, gratulieren lässt er sich fünf Rennen vor Schluss aber noch nicht. „Ich muss 300 Punkte Vorsprung haben, bevor ich mir gratulieren lasse, da fehlen noch ein paar“, meinte der 24-Jährige. Am Sonntag folgt in Kranjska Gora ein weiterer Riesentorlauf, dann stehen noch vier Rennen kommenden Woche beim Finale in Meribel/Courchevel auf dem Programm. Den Slalom fahren aber weder Odermatt noch Kilde.

Von bisher sechs Weltcup-Riesentorläufen in diesem Winter hat Odermatt vier gewonnen, zweimal war er hinter Kristoffersen Zweiter, dazu kam die Goldmedaille bei Olympia. „Diese Konstanz überrascht mich auch ein bisschen, wir hatten doch immer andere Bedingungen“, sagte Odermatt, der „körperlich noch voll da“ sei, aber im Kopf eine Müdigkeit verspüre. „Es ist alles nicht mehr so klar, es braucht mehr Energie, sich konzentrieren zu können. Ich habe auch keine Emotionen mehr, das ist ein ganz komisches Gefühl.“ Das werde sicher anders werden, wenn er nächste Woche dann das Kristall in Händen halte.

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Brennsteiner erreichte sein bestes Saisonergebnis. „Im ersten Lauf waren ein paar unsaubere Sachen dabei, im zweiten habe ich im flachen Mittelteil Fehler gemacht, das sollte man nicht. Aber ich bin zufrieden, wie es derzeit läuft“, sagte der Salzburger, der am Sonntag die Fehler abstellen will, dann könne „ein cooles Ergebnis“ rausschauen. Feller verbesserte sich im Finale um einen Rang, war aber nicht zufrieden. „Das Skifahren ist nicht so gut momentan, da ist ein bissl der Hund drinnen, das Timing passt nicht. Das bräuchte es ein bissl Training, aber die Zeit dafür war nicht.“ Es sei schwierig, bis Sonntag viel zu verbessern, aber vielleicht helfe ja eine andere Kurssetzung. „Um Platz drei werde ich auf jeden Fall kämpfen“, meinte er mit Blick auf die Disziplinwertung.

Raphael Haaser fiel von Position 14 auf Endrang 17 zurück (+2,35). „Oben weg war es auch im zweiten eine sehr gute Fahrt, ich habe dann leider an der blödesten Stelle im ganzen Hang eine Fehler gemacht“, sagte Haaser. Marco Schwarz hatte im ersten Lauf einen Stein erwischt und sich die Kante am Ski ruiniert, er verpasste als 33. ebenso den zweiten Durchgang wie Christian Borgnaes (37.), Patrick Feurstein (40.) und Dominik Raschner (49.). Thomas Dorner schied aus.


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