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Hausbesetzung in Wien-Alsergrund

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Aktivisten haben am Freitag ein Haus in der Mariannengasse in Wien-Alsergrund besetzt. Der Protest der Aktivisten der Kampagne „en commun - Solidarisch durch die Krisen“ richtet sich unter anderem gegen die geplante Erhöhung der Richtwertmieten und die aktuelle Teuerungswelle. Das Leben würde für die meisten zunehmend unleistbar, hieß es in einer Aussendung.

Die Polizei war vor Ort und sperrte die Mariannen- sowie Pelikangasse. Man wusste zunächst nicht, um wie viele Hausbesetzer es sich handelt, erzählte Sprecherin Barabara Gass. Um das Objekt räumen zu können, benötige man die Zustimmung des Hausbesitzers, mit dem man aktuell Kontakt aufnehmen würde. Danach würde man über das weitere Vorgehen entscheiden.

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„Viele Menschen stehen vor der Frage, ob sie das wenige Geld, das ihnen zum Leben bleibt, lieber für ein Dach über dem Kopf, eine warme Wohnung oder einen vollen Magen ausgeben wollen. Während unzählige Häuser in Wien leer stehen damit sie irgendwann noch teurer verkauft werden, verlieren immer mehr Menschen ihre Wohnung, weil sie die Miete nicht mehr zahlen können und schließlich zwangsgeräumt werden“, so Simone Steiner, Pressesprecherin der Kampagne „En Commun“.


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