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Kinder zünden Müllcontainer in St. Pölten an

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Die Polizei hat drei Kinder als Verdächtige ausgeforscht, die mehrere Müllcontainer bzw. -tonnen in St. Pölten angezündet haben sollen. Dabei entstand ein Gesamtschaden von rund 15.000 Euro, teilte die Exekutive am Dienstag in einer Aussendung mit. Die Verdächtigen im Alter von elf, zwölf und 13 Jahren waren geständig. Sie werden der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt, zudem wird ein Bericht an das Jugendamt übermittelt.

Das Trio soll am 27. Jänner zwei Papiermüllcontainer in einem überdachten Zugangsbereich zum Fahrradabstellraum eines Mehrparteienhauses angezündet haben. Die Abfallbehältnisse wurden zerstört und zwei daneben abgestellte Mopeds stark beschädigt. Auch die Decke und die Wand des Hochhauses wurden in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden lag im niedrigen fünfstelligen Eurobereich.

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Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass bereits zwei Tage zuvor in der Nähe eine Mülltonne in Flammen gestanden war. Die Erhebungen ergaben, dass die Brände durch spielende Kinder verursacht worden sein könnten. In Folge wurde das Trio ausgeforscht. Die Kinder gaben an, in den vergangenen beiden Monaten vier weitere Müllbehältnisse in der Landeshauptstadt angezündet zu haben. Davon blieb es zweimal beim Versuch.


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