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VSV unterliegt in ICE-Halbfinal-Serie bei Fehervar 3:6

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Der VSV hat das zweite Spiel der Halbfinal-Serie in der ICE Hockey League gegen Fehervar verloren. Die Ungarn siegten am Samstag auf eigenem Eis mit 6:3 (2:1,3:0,1:2) und stellten im „best of seven“ damit auf 1:1. Das nächste Spiel steht am Montag in Villach auf dem Programm.

Der VSV trat in Szekesfehervar ohne den kranken Alexander Rauchenwald sowie Jamie Fraser an. Der Kapitän blieb wegen einer im ersten Spiel erlittenen Oberkörperverletzung daheim. Die Adler erwischten dieses Mal den besseren Start. Verteidiger Nico Brunner (4.) bugsierte den Puck nach dem ersten Ansturm von Fehervar bei einem Gegenstoß ins Tor. Die Ungarn wussten jedoch zu antworten. Nach einem Bully-Gewinn im Angriffsdrittel führte eine schöne Kombination zum Ausgleich durch Csanad Erdely (10.).

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In einer intensiven Partie, in der die Gemüter mitunter hoch gingen, vergab Renars Krastenbergs in Überzahl nach Vorarbeit von Scott Kosmachuk die nächste Villacher Führung. Ein Scheibenverlust der Gäste leitete dann einen Konter ein, Braeden Shaw (16.) schloss ins Kreuzeck ab. Die erstmals im Halbfinale stehenden Ungarn erwiesen sich im zweiten Drittel effektiver. Akos Mihaly (26.) und Shaw (26.) trafen binnen 37 Sekunden, der VSV lief dabei in Turnovers. VSV-Goalie Tomi Karhunen bewahrte sein Team mit einer Grätsche vor dem fünften Gegentor.

Villach legte zu, schoss in den ersten zwei Dritteln auch öfter auf das gegnerische Gehäuse (21:18), vermochte daraus aber kein Kapital zu schlagen. Andrew Sarauer traf im Powerplay eine Sekunde vor der zweiten Pause zum 5:1. Doch die Mannschaft von Rob Daum gab sich nicht auf: Brett Flemming (41.) verkürzte keine halbe Minute nach Wiederbeginn, der 18-jährige Johannes Tschurnig (51.) mit seinem ersten Ligator zum 3:5. Der VSV nahm Risiko, der Anschlusstreffer gelang aber nicht mehr. Istvan Bartalis (59.) traf zur Entscheidung ins verwaiste Tor.

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