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Kyrgios‘ Kampf gegen innere Dämonen: Dank an Osaka

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Nick Kyrgios hat sich nach einem glatten 6:2,6:4-Erfolg über Fabio Fognini in der dritten Runde des Masters-1000-Turniers in Miami anerkennend in Richtung Naomi Osaka geäußert. Die vierfache Grand-Slam-Siegerin habe ihm durch ihre offen ausgesprochenen mentalen Gesundheitsprobleme geholfen, mit seinen inneren Dämonen fertig zu werden, sagte der Australier am Sonntag.

„Naomi hat bei den French Open (2021) etwas in mir ausgelöst, als sie offenbarte, dass sie mit all diesen negativen Emotionen zu tun hatte. Ich hatte das Gefühl, dass ich dauernd unter so viel mentalem Stress und Negativität gespielt habe, dass ich mit dem Druck nicht mehr funktionieren konnte“, erklärte Kyrgios. Osaka hatte vor den French Open im Vorjahr zunächst angekündigt, keine Pressetermine zu machen, und sagte dann überhaupt ab. Später gab sie bekannt, dass sie seit fast drei Jahren unter Depressionen leide. Seither hatten sich mehrere Sportler über ihre eigenen mentalen Probleme geäußert.

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Kyrgios meinte, es habe so viel Negatives von den Medien, manchmal der Familie oder Freunden oder überhaupt jedermann gegeben. „Es gab nichts Positives und es hat mich zerfressen. Ich habe mein Leben ehrlich gehasst.“ Nun sei er aber an einem Punkt angelangt, an dem er nur glücklich sei. „Ich musste es selbst richten.“

Aktuell nicht gut geht es auch der früheren Nummer eins, Victoria Asarenka. Sie gab am Sonntag gegen die erst 16-jährige Tschechin Linda Fruhvirtova beim Stand von 2:6,0:3 auf. „Ich hätte heute nicht auf den Platz gehen sollen“, meinte die aus Belarus stammende Asarenka später in einem Statement. Ihr Leben sei in den vergangenen Wochen in ihrem persönlichen Bereich „extrem stressig“ gewesen. „Ich hoffe, dass ich nach einer Pause wieder zurückkommen kann“, so Asarenka.

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Aus sportlicher Sicht sorgte neben dem Achtelfinal-Aufstieg von Olympiasieger Alexander Zverev mit einem glatten 6:2,6:2 über Thanasi Kokkinakis (AUS) das Match von Jannik Sinner gegen Pablo Carreno Busta ein Aufreger: Der Italiener wehrte beim 5:7,7:5,7:5 über den Spanier nicht weniger als fünf Matchbälle ab.


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