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Tausende bei Papstmesse auf Malta

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Am zweiten Tag seiner Malta-Reise hat Papst Franziskus vor Tausenden Menschen eine Messe gefeiert und zum Gebet für die Ukraine aufgerufen. „Beten wir für den Frieden und denken an die humanitäre Tragödie der gemarterten Ukraine“, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche am Sonntag in Floriana - einem Vorort der Hauptstadt Valletta - am Ende der Messfeier. Das Land stehe immer noch unter Bombardierungen dieses „sakrilegischen Krieges“.

In seiner Predigt kritisierte Franziskus Heuchelei in der Kirche und sprach von einem „Wurm der Heuchelei“, der sich einschleichen könne. Menschen gäben vor, gut und anständig zu sein, und seien nur auf die Fehler anderer als die eigenen bedacht, er erklärte.

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Nach Vatikan-Angaben kamen rund 20.000 Menschen zu der Kirchenfeier, die örtlichen Behörden des überwiegend katholischen Landes schätzten die Teilnehmerzahl niedriger ein.

Der Heilige Vater fuhr am Sonntagvormittag sitzend im Papamobil an den jubelnden Menschen vorbei. Am Vortag stand der 85-Jährige noch in dem berühmten Fahrzeug der Päpste. Dem Argentinier machen seit längerem Knieprobleme zu schaffen, die ihm das Gehen sichtbar erschweren, besonders beim Stiegensteigen.

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