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Weitere Milliarden für EU-Staaten für Ukraine-Flüchtlinge

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Die EU unterstützt jene Staaten, die Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen, mit weiteren Milliarden. Das EU-Parlament stimmte am Donnerstag in Straßburg einem Vorschlag der EU-Kommission zu, wonach die Auszahlung von 3,4 Milliarden Euro aus dem sogenannten React-EU-Paket vorgezogen werden soll, das eigentlich zur Bewältigung der Coronakrise gedacht ist. Seit Kriegsbeginn haben mehr als 4,3 Millionen Ukrainer ihr Heimatland verlassen.

Besonders profitieren sollen die Nachbarländer der Ukraine von dem Geld - also Ungarn, Polen, Rumänien und die Slowakei - sowie jene Staaten, in denen im ersten Kriegsmonat so viele Flüchtlinge angekommen sind, dass es mehr als einem Prozent ihrer nationalen Bevölkerung entspricht. Dies sind Österreich, Bulgarien, Tschechien und Estland. Da die EU-Staaten den Vorschlag bereits gebilligt haben, müssen sie ihn nach der Parlamentszustimmung nur noch einmal formell bestätigen.

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Seit Beginn des russischen Kriegs in der Ukraine am 24. Februar haben von den mehr als 44 Millionen Ukrainern nach UNO-Angaben bereits mehr als 4,3 Millionen das Land verlassen.

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