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Entsetzen über Angriff auf Kramatorsk

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Der Raketenangriff auf den Bahnhof der ostukrainischen Stadt Kramatorsk hat international Entsetzen ausgelöst. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen nannte ihn „verabscheuungswürdig“. Ähnlich äußerten sich auch Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Bundespräsident Alexander van der Bellen.

„Ich bin entsetzt über den Verlust von Menschenleben und werde Präsident Wolodymyr Selenskyj persönlich mein Beileid aussprechen“, schrieb von der Leyen am Freitag auf Twitter. Kurz zuvor war die deutsche Politikerin zu einem Solidaritätsbesuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew angekommen.

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„Der russische Raketenangriff auf Zivilisten am Bahnhof in #Kramatorsk ist ein weiterer abscheulicher Akt, den ich auf das Schärfste verurteile“, schrieb Nehammer auf Twitter. „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Die dafür Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.“ Für die nächsten Tage hat auch Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) einen Besuch in Kiew angekündigt.

Bundespräsident Alexander van der Bellen verurteilte den Angriff als „barbarischen Akt“. „Der Raketenangriff auf den Bahnhof der Stadt #Kramatorsk in der #Ukraine, auf Frauen und Kinder, auf flüchtende Zivilisten, ist ein barbarischer Akt. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Das Töten muss aufhören!“, schrieb der Bundespräsident auf Twitter.

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Auch Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) Vizekanzlers verurteilte den Angriff scharf. „Am Bahnhof in #Kramatorsk haben in den vergangenen Tagen Menschen darauf gewartet, den russischen Angriffen im Donbass zu entkommen. Nun wurden sie von einem zutiefst menschenverachtenden Angriff getroffen. Wir verurteilen diesen verbrecherischen Krieg aufs Schärfste und fordern Russlands Führung auf, das Morden unverzüglich zu beenden“, schrieb Kogler auf Twitter.

Bei dem Angriff auf den Bahnhof wurden nach Angaben des ukrainischen Geheimdiensts SBU mindestens 39 Menschen getötet, davon 4 Kinder. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt. Etwa 4000 Menschen hätten sich am Bahnhof aufgehalten, sagte Bürgermeister Olexander Hontscharenko.


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