Entgeltliche Einschaltung

Evangelische Kirche nimmt neuen Anlauf bei Karfreitag

  • Artikel
  • Diskussion

Vertreter der Evangelischen Kirche haben in der Karwoche ihre Forderungen erneuert, den Karfreitag wieder zu einem Feiertag zu machen. Dieser war vor drei Jahren nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) aufgehoben worden. Der Wiener evangelisch-lutherische Superintendent Matthias Geist fordert nun laut ORF einen Feiertag für alle, denn: „Es geht um die Aufhebung der Ungleichbehandlung.“

Der Karfreitag war für die Angehörigen der protestantischen Kirchen sowie der Alt-Katholiken ein gesetzlich anerkannter Feiertag. Nach der Beschwerde eines konfessionslosen Arbeitnehmers, der diesen nicht in Anspruch nehmen konnte, hob der VfGH jedoch die Regelung auf. Laut der neuen Regelung, können Angehörige dieser Religionsgemeinschaften derzeit lediglich einen Urlaubstag aus dem bestehenden Kontingent verbrauchen.

Entgeltliche Einschaltung

In regelmäßigen Abständen nehmen Vertreter der evangelischen Kirchen seitdem Anlauf, eine neue Diskussion über eine bessere Gesetzesregelung anzustoßen. „“Es geht um die Aufhebung der Ungleichbehandlung. Deshalb fordern wir den Feiertag für alle, das heißt, für die gesamte Bevölkerung und Gesellschaft Österreichs“, so Geist, der auch von Signalen zur Gesprächsbereitschaft vonseiten der Politik spricht.

TT-ePaper 4 Wochen gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, ohne automatische Verlängerung

TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung