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Außenminister Schallenberg besucht Jordanien

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Vor dem Hintergrund neuer Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern reist Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) in den Nahen Osten. Am Montag besucht Schallenberg das Königreich Jordanien, dem traditionell eine wichtige Rolle als Vermittler im Nahost-Konflikt und Hüter der heiligen Stätten des Islam in Jerusalem zukommt. In der jordanischen Hauptstadt Amman kommt Schallenberg am Nachmittag mit seinem Amtskollegen Ayman Safadi zusammen.

„Jordanien ist ein Stabilitätsanker in einer turbulenten, volatilen Region. Es ist in unserem ureigenen Interesse, diese Stabilität zu erhalten und zu fördern“, erklärte Schallenberg im Vorfeld der Reise. Jordanien galt im Nahostkonflikt lange als unverzichtbarer Vermittler, weil das Königreich sowohl zu Israel und den USA als auch zu den arabischen Staaten belastbare Beziehungen hat. Zuletzt haben mehrere arabische Staaten diplomatische Beziehungen zu Israel aufgenommen, wodurch diese geopolitische Rolle Jordaniens zwar kleiner geworden ist. Doch ist das Land, in dem die Hälfte der rund zehn Millionen Einwohner palästinensische Wurzeln hat, offiziell Hüter der heiligen Stätten des Islam in Jerusalem.

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Rund um diese kam es in den vergangenen Wochen wiederholt zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften. Am Dienstag reist der Außenminister weiter in das palästinensische Westjordanland und trifft dort seinen Amtskollegen Riad Malki sowie Regierungschef Mohammad Shtayyeh. Auch ein Vier-Augen-Gespräch mit dem israelischen Außenminister Yair Lapid ist geplant. Schallenberg hatte erst Ende März Israel besucht, in die Palästinensergebiete reist er zum ersten Mal als Außenminister.

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