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Zentralmatura-Auftakt ohne Probleme

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Mit den Klausuren in Latein und Griechisch hat am Montag die heurige Zentralmatura begonnen. Zum Auftakt der Reifeprüfungssaison standen damit zwei kleinere Fächer auf dem Programm - in Latein maturieren rund 2.100 Schülerinnen und Schüler, in Griechisch etwa zwei Dutzend. Die Klausuren haben laut Bildungsministerium pünktlich begonnen, Probleme wurden keine gemeldet.

Für den Großteil der rund 46.000 Maturanten an AHS, BHS und bei der Berufsreifeprüfung geht es dann am morgigen Dienstag mit den Klausuren in der „Königsdisziplin“ Mathematik los. Am 5. Mai folgt Deutsch, am 6. Mai Englisch, am 10. Mai Französisch, am 11. Mai Spanisch sowie die Minderheitensprachen und am 12. Mai Italienisch. Dazwischen werden am 9. Mai jene Fächer abgeprüft, in denen die Aufgaben nicht vom Bildungsministerium vorgegeben werden. Für die Teilnahme ist an jedem Prüfungstag ein negativer Corona-Test erforderlich - ausgenommen sind jene Personen, die in den letzten 60 Tagen eine Infektion durchgemacht haben. Eine Maske muss während der Matura nicht getragen werden.

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Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) hat unterdessen per Aussendung von Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) eine Matura gefordert, „die auf ein Studium tatsächlich vorbereitet“. Bei Studienanfängern und in der Lehramtsausbildung merke man, dass das Schulsystem derzeit „rein auf Leistung, nicht auf persönliche Entwicklung und Vertiefung der eigenen Interessen ausgelegt“ sei, beklagt Katharina Stern, Referentin für Pädagogische Angelegenheiten der ÖH. Polaschek solle das Schulsystem überarbeiten und in eine Lern- und Prüfungskultur des 21. Jahrhunderts überführen. Um etwaige Wissenslücken zwischen Matura und Studienbeginn zu schließen, brauche es außerdem kostenlose und barrierearme Förderkurse.


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