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25 Tote durch Extremhitze in westindischem Bundesstaat

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In Indien hat die extreme Hitze allein im westlichen Bundesstaat Maharashtra mehr als zwei Dutzend Menschen das Leben gekostet. Seit Ende März würden 25 Todesfälle auf Hitzschlag zurückgeführt, sagte ein Sprecher des Bundesstaats, in dem auch die Metropole Mumbai liegt. So viele Tote in Folge von Hitze habe seit mehr als fünf Jahren nicht gegeben. Die meisten Opfer seien in ländlichen Gegenden zu beklagen.

Es gilt als wahrscheinlich, dass es weitere Hitzschlag-Opfer in anderen Teilen Indiens gibt. In vielen Gegenden wurden zuletzt Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius gemessen. In Subarnapur im ostindischen Bundesstaat Odisha kletterte das Thermometer am Dienstag bis auf 43,2 Grad.

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„Es ist so heiß“, klagte Mohana Mahakur aus Subarnapur. „Ventilator, Klimaanlage - nichts funktioniert.“ Wie die Behörden von Odisha berichten, wurden in dem Bundesstaat am Golf von Bengalen schon Hunderte Menschen wegen Gesundheitsproblemen in Folge der Hitze behandelt. Ein 64-jähriger Mann starb demnach kürzlich an einem Hitzschlag.

In einigen Teilen Indiens kommt es immer öfter zu Stromausfällen, so dass auch wohlhabende Familien, die sich eine Klimaanlage leisten können, nicht immer auf Abkühlung hoffen dürfen. Zusätzlich zur steigenden Stromnachfrage verschärft eine Kohle-Knappheit die Lage. Dem Weizen-Großproduzenten Indien droht zudem angesichts der Hitze eine Missernte. Einige Wissenschafter haben den ungewöhnlich frühen Beginn des Sommers in Indien auf den Klimawandel zurückgeführt. Den Forschern zufolge sind mehr als eine Milliarde Menschen in Indien und dem benachbarten Pakistan in irgendeiner Weise durch die extreme Hitze gefährdet. Abkühlung durch den Monsun-Regen wird nicht vor Juni erwartet.

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