Dicke Luft bei den Australian Open

Laut der internationalen Datenbank IQ Air war die Luft in Australiens zweitgrößter Stadt am Dienstag aufgrund der anhaltenden Buschbrände "sehr ungesund". Die Veranstalter wollen das Turnier notfalls unter Dach austragen.

Dicke Luft über der Rod-Laver-Arena. Die Luftverschmutzung aufgrund der Buschbrände in Australien bereitet auch dem Grand-Slam-Turnier in Melbourne Probleme.
© AFP

Melbourne – Kurz vor den Australian Open verschlechterten die Brände auf dem Kontinent die Luftqualität von Melbourne rekordverdächtig. Für die Bewohner war es der zweite Tag in Folge mit besonders dicker Luft. Ihnen wurde geraten, drinnen zu bleiben. Der Qualm löste im Stadtgebiet Feuermelder aus. Fernsehbilder zeigten, dass die Leute Schutzmasken trugen.

Über Nacht sei die Luft in Melbourne "weltweit am schlechtesten" geworden, sagte der zuständige Gesundheitsbehörden-Chef Brett Sutton am Dienstag Reportern.

Laut der internationalen Datenbank IQ Air war die Luft in Australiens zweitgrößter Stadt "sehr ungesund". Gemessen wird dabei unter anderem die Belastung mit Feinstaub. Am Mittwoch könnte Wind gegen den Qualm helfen. Melbourne liegt an der Südostküste Australiens, hat um die 5 Millionen Einwohner und ist die Hauptstadt des Bundesstaats Victoria - der besonders von den Buschbränden betroffen ist.

Australian Open unter Dach?

Wegen des Rauchs verzögerten sich die ersten Spiele in der Qualifikationsrunde für die Australian Open. Das erste Grand-Slam-Tennisturnier des Jahres soll am 20. Jänner beginnen.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Bereits vorige Woche hatten die Veranstalter angekündigt, das Turnier Notfalls unter Dach auszutragen. Mit drei Plätzen mit Dach und acht Hallenplätzen stünden auf der Tennis-Anlage in Melbourne Alternativen bereit. (APA)


Schlagworte