Polizist erschoss schwer verletzten Gorilla nach Affenhaus-Brand

Die Tierärztin schaffte es nicht, das schwer verletzte Tier nach dem Brand im Krefelder Zoo einzuschläfern.

Der Brand im Krefelder Zoo kostete rund 40 Affen das Leben.
© AFP/Strauch

Krefeld – Nach dem Brand im Krefelder Zoo in der Nacht auf Neujahr kam es zu bisher unbekannten, dramatischen Szenen: Ein schwer verletzter Gorilla musste am Morgen von einem Polizeibeamten durch mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole getötet werden, da die Tierärztin es nicht schaffte, das Tier einzuschläfern.

Dies geht aus einem Bericht des deutschen Innenministeriums an den nordrhein-westfälischen Landtag hervor. Demnach hatten sich bereits während des Brandes Polizisten mit Maschinenpistolen rund um das Affenhaus postiert, um notfalls verletzte oder panische Tiere zum Schutz der Einsatzkräfte zu stoppen. Dazu kam es nicht. Die Retter gingen laut dem Bericht davon aus, dass alle Tiere tot sind. Gegen 8 Uhr wurden zwei schwer verletzte Tiere gefunden. Die Tierärztin schläferte ein Orang Utan-Weibchen ein. Den Gorilla tötete der Beamte nach Freigabe durch den Polizeiführer. (APA/dpa)


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