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Weggelegtes Baby in Oberösterreich: DNA führte zu beiden Elternteilen

Der kleine Bub, der inzwischen bei Pflegeeltern ist, war erst eine Stunde alt, als er auf einer Fußmatte vor einer Wohnungstüre in einem Mehrparteienhaus gefunden wurde.

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Ein neugeborenes Baby ist auf einer Fußmatte vor der Wohnungstür dieses Mehrparteienhauses in Lichtenberg gefunden worden.
© APA/Fotokerschi.at

Lichtenberg – Der DNA-Abgleich zwischen dem Neugeborenen, das in Nacht auf den 29. Dezember in Lichtenberg (Bezirk Urfahr-Umgebung) weggelegt worden war, hat nicht nur eine 26-jährige als Mutter bestätigt, sondern offenbar auch noch zum Vater geführt. Ebenso wie die junge Frau sei auch der Mann bereits bei der Polizei in der DNA-Datenbank erfasst, meinte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Linz am Dienstag.

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Der kleine Bub, der inzwischen bei Pflegeeltern ist, war erst eine Stunde alt, als er auf einer Fußmatte vor einer Wohnungstüre in einem Mehrparteienhaus gefunden wurde. Der in Textilien warm eingewickelte Säugling lag auf einem Kopfpolster. Eine Bewohnerin des Hauses hörte das Kind weinen und fand es im Stiegenhaus, ihr Ehemann alarmierte die Einsatzkräfte.

Als Mutter nahmen die Ermittler eine 26-jährige aus dem Drogenmilieu an. Zur eindeutigen Abklärung wurde ein DNA-Abgleich veranlasst. Dieser bestätigte jetzt den Verdacht. Außerdem konnte mit dem Test auch der mutmaßliche Vater gefunden werden. Nähere Angaben wollte die Staatsanwaltschaft zu dem laufenden Verfahren nicht machen. (APA)

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