Vulkan Taal: Behörden auf den Philippinen wegen Rückkehrern besorgt

Viele Menschen sind zu ihren Häusern zurückgekehrt, etwa um nach Tieren zu sehen oder Habseligkeiten zu retten. Damit begeben sie sich in Lebensgefahr.

Die Behörden warnen Anwohner, in die Nähe des brodelnden Vulkans zu gehen. Viele halten sich nicht daran.
© AFP/Aljibe

Manila – Auf den Philippinen sind viele Menschen wieder in die Nähe des gefährlichen Vulkans Taal südlich von Manila zurückgekehrt – trotz aller Warnungen. Die Polizei rief sie dazu auf, am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden die riskante Gegend zu verlassen.

Andernfalls übernehmen die Behörden im Falle einer gefährlichen Explosion keine Verantwortung für sie, wie der regionale Polizeichef Vicente Danao Jr dem Radiosender DZMM sagte. Er sprach von "sturen Bewohnern". Bis Donnerstagfrüh werde man alle zwingen, die Gegend zu verlassen. "Wenn sie darauf bestehen zu bleiben, sollten sie sich besser an einen Pfahl binden."

Gefährliche Explosion ist möglich

Viele Menschen waren zu ihren Häusern zurückgekehrt, etwa um nach Tieren zu sehen. Der Vulkan schien sich zu beruhigen. Experten warnten aber, dass er gefährlich bleibe. Es gilt dort laut dem staatlichen seismologischen Institut Phivolcs weiter die zweithöchste Warnstufe – eine gefährliche Explosion ist möglich.

Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan der Philippinen. Er war kürzlich erstmals seit mehr als 40 Jahren wieder heftig ausgebrochen. Die Gegend wurde mit einem gewaltigen Ascheregen überzogen. Der südostasiatische Inselstaat mit rund 100 Millionen Einwohnern liegt auf dem Pazifischen Feuerring – der geologisch aktivsten Zone der Erde mit mehr als 450 Vulkanen. (APA/dpa)

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