Weltkriegsbomben in Berlin und Köln entschärft

Montagabend war eine Weltkriegsbombe in Köln entdeckt worden, am Dienstagvormittag eine weitere in Berlin. Beide konnten bis Mitternacht entschärft werden. Für Anrainer mussten Notunterkünfte eingerichtet werden.

Vor dem Alten Stadthaus in Berlin wurde die 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe gefunden.
© AFP/Mcdougall

Berlin, Köln – Eine am Dienstagvormittag im Zentrum Berlins gefundene Weltkriegsbombe ist kurz nach Mitternacht von Spezialisten der Polizei entschärft worden. Rund 1.900 Menschen hatten ihre Wohnungen im Nikolaiviertel und am Rathaus räumen müssen. In Köln war bereits Dienstagmittag eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Im Sperrkreis von 500 Metern waren 15 Anrainer betroffen.

Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe in Berlin war am Vormittag bei Bauarbeiten nahe dem Alten Stadthaus hinter dem Roten Rathaus gefunden worden. Die Sperrzone umfasste Teile des Alexanderplatzes inklusive der Kuppel des Fernsehturms. Unter den Betroffenen waren auch 80 Kinder und 400 Pensionisten. In einem zweiten Kreis um den Fundort der Bombe sollten die Menschen laut Polizei in den Gebäuden bleiben und die Fenster geschlossen halten. S-Bahnen und Straßenbahnen hielten im Bahnhof Alexanderplatz nicht mehr. Busse wurden umgeleitet. Der Schiffsverkehr auf der Spree wurde nur während der eigentlichen Entschärfung eingestellt. (APA/dpa)

Bei Bauarbeiten war man auf die Bombe gestoßen.
© JOHN MACDOUGALL

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