Terror-Ermittlungen nach Sprengstoff-Fund in Ostfrankreich

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Epinal – Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat nach einem Sprengstoff-Fund im Osten Frankreichs Ermittlungen eingeleitet. Nach der Durchsuchung einer Wohnung in der Stadt Épinal würden mutmaßliche Straftaten im Zusammenhang mit einer terroristischen Vereinigung sowie wegen der Herstellung und des Besitzes von Sprengkörpern für terroristische Zwecke untersucht, teilte die Staatsanwaltschaft für Terrorbekämpfung am Donnerstag mit.

Ein Mann sei im Zusammenhang mit der Durchsuchung in einem anderen Teil der Stadt im Département Vosges festgenommen worden, berichtete der lokale Radiosender France Bleu auf seiner Homepage. Frankreich wird seit Jahren von islamistischen Terroranschlägen erschüttert, dabei starben mehr als 250 Menschen.

Französische Ermittler hatten erst am Montag sieben Männer in der nordwestfranzösischen Region Bretagne werden Terrorverdachts festgenommen. Die Verdächtigen seien in der Hafenstadt Brest und im umliegenden Département Finistère gestellt worden, weil sie einer terroristischen Vereinigung angehören sollen, berichteten Justizkreise. Sie hätten einen Anschlag geplant. Ob es ein konkretes Ziel dafür gab, wurde zunächst nicht bekannt, auch Hintergründe zu den Männern blieben offen. (APA/dpa)

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