Ausstieg von Aston-Martin-Team schwerer Schlag für DTM

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Ferdinand von Habsburg gibt mit Aston Martin nicht mehr in der DTM Gas.
© GEPA pictures/ XPB Images

R-Motorsport steigt mit seinen Aston Martin nach nur einem Jahr wieder aus dem Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) aus. Das gab der Schweizer Rennstall, für den in der vergangenen Saison auch der Österreicher Ferdinand Habsburg gefahren war, am Freitag bekannt. Der Rückzug nur 90 Tage vor dem Saisonauftakt in Zolder in Belgien trifft die Rennserie hart.

„Der Schritt von R-Motorsport kommt zu einem späten Zeitpunkt. Wir sind von einem längeren DTM-Engagement des Teams ausgegangen“, erklärte DTM-Chef Gerhard Berger in einer ersten Stellungnahme. Stand jetzt treten in der kommenden Saison damit nur noch zwei Hersteller an: BMW und Audi. Berger versicherte aber, auch 2020 „ein volles Starterfeld präsentieren zu können“.

Habsburg kommentierte den Rückzug seines Rennstalles, bei dem er im Vorjahr in der DTM debütiert hatte, gefasst. „Sei nicht traurig, wenn es vorbei ist, sei dankbar, dass es passiert ist“, schrieb der 22-jährige Kaiser-Urenkel am Freitag auf Twitter. Er werde seine Pläne für 2020 demnächst bekanntgeben.


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