US-Regisseure zeichnen Sam Mendes für „1917" aus

Für das Weltkriegsdrama „1917" erhielt der britische Regisseur Sam Mendes den Regiepreis der US-amerikanischen Vereinigung der Regisseure. Das Drama ist auch als bester Film Oscar-nominiert.

Der britische Regisseur Sam Mendes bei der Premiere des Films in London.
© TOLGA AKMEN

Los Angeles – Der britische Regisseur Sam Mendes ist für sein Kriegsdrama „1917" von der US-amerikanischen Vereinigung der Regisseure (DGA) mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet worden. Der Award für das beste Regiedebüt ging am Samstag in Los Angeles an die aus Israel stammende Regisseurin Alma Har'el für „Honey Boy", eine fiktive Verarbeitung des Lebens von Schauspieler Shia LaBeouf.

Mendes' Film über den Einsatz zweier junger Soldaten im Ersten Weltkrieg hatte bereits bei den Golden Globes die Preise als bestes Filmdrama und für die beste Regie gewonnen. Die Preise der Directors Guild of America (DGA) gelten als guter Indikator für Erfolg bei den Oscars, weil viele Akademie-Mitglieder bei beiden Auszeichnungen stimmberechtigt sind.

Die DGA zeichnet auch Arbeiten im TV-Bereich aus. Beste Dramaserie wurde die Comic-Adaption „Watchmen", beste Comedy die Killersatire „Barry". Zum besten Fernsehfilm wurde das mehrteilige Supergau-Drama „Chernobyl" auserkoren. (APA, dpa)

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