Kitz-Zweiter Schwarz: „Verschenke die Gams sicher nicht"

Nach seinem zweiten Platz im Slalom sprach der Kärntner Marco Schwarz über das Publikum, Topform und die Kitzbühel-Trophäe.

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Marco Schwarz (l.) jubelt mit der Gams über Platz zwei, Teamkollege Adrian Pertl und ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel feiern mit.
© Sammy Minkoff via www.imago-images.de

Wie hat sich Ihr erstes Podium in Kitzbühel vor diesem tollen Publikum angefühlt?

Schwarz: Es ist großartig, vor einem Heimpublikum Rennen zu fahren. Heimrennen sind immer etwas Spezielles. Den zweiten Platz zu holen, ist unglaublich. Nach meiner Verletzung wird das Skifahren besser und besser jeden Tag. Seit Adelboden und Madonna läuft es ziemlich gut.

Wie weit sind Sie von Ihrer Topform noch entfernt?

Schwarz: Das Gefühl ist wieder zurück, so wie es vor der Verletzung gehabt habe, dass ich den Schwung wieder schnell machen kann. Es geht mir sehr gut damit. Es geht von Training zu Training bergauf.

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Wie sehr hat es geholfen, im Sommer schon den Hang hinauf zu gehen?

Schwarz: Genau, wir haben einen Kondikurs da gehabt. Es war ziemlich cool, wir sind die Streif hinaufgegangen bis zum Abfahrtsstart. Es hat schon einiges geholfen. Wir haben uns die Übergänge ein bissel eingeprägt, so dass es heute gepasst hat.

Bekommt diese Gams einen Ehrenplatz?

Schwarz: Die Kuhglocke von Adelboden steht noch im Wohnzimmer herum. Ich werde dann im Frühjahr schauen, dass beide, oder vielleicht kommt ja noch etwas dazu, einen Ehrenplatz bekommen. Verschenken werde ich die Gams sicher nicht.

Was Ihnen noch fehlt, ist der erste Slalom-Sieg. Was können wir von Ihnen in Schladming erwarten?

Schwarz: Ich freue mich auf Schladming. Das Nightrace ist sicher speziell für mich. Hoffentlich kann ich mein Bestes geben und am Ende vorne sein.


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