Startdatum bekannt: Puls 4 bringt „The Masked Singer“ nach Österreich

Es war der Überraschungserfolg 2019: Die Musik- und Rateshow „The Masked Singer“ bescherte ProSieben einen unverhofften Quotenhöhenflug. Jetzt bekommt das Erfolgsformat einen rot-weiß-roten Anstrich. Ab dem 14. März strahlt Puls 4 sechs Liveshows mit acht maskierten Prominenten aus.

Arabella Kiesbauer wird die Show moderieren. Wer am Jury-Panel Platz nimmt, ist noch offen.
© ERNST KAINERSTORFER

Wien, Köln – Astronaut, Grashüpfer, Engel, Monster, Kakadu. Millionen rätselten im Vorjahr vom Wohnzimmer aus mit, welche bekannte Person sich wohl unter den fantasievollen Kostümen versteckt. „The Masked Singer“ war für ProSieben ein Riesenerfolg – die Finalshow bescherte dem Sender mit rund 40 Prozent Marktanteil die höchste Quote seiner Geschichte.

Acht „Nationalhelden“ treten an

Auch die österreichischen Zuschauer schauten gebannt zu, nie war ein Showformat auf ProSieben Austria erfolgreicher. Jetzt hat sich Puls 4 als Mitglied der Sendergruppe die Rechte für eine heimische Version gesichert. „The Masked Singer Austria“ startet am Samstag, 14. März, mit der ersten von sechs Liveshows und überschneidet sich damit mit der zweiten Staffel der deutschen Ausgabe, die ab dem 10. März immer dienstags gezeigt wird.

Um den Sieg und die Gunst des Publikums singen dann wöchentlich acht Stars hinter aufwändigen Kostümen „made in Austria“. Puls 4 spricht in einer Aussendung von „Nationalhelden, bekannt aus dem Sport, der Musik, der Bühne, des Fernsehens und des Alltags“, die sich hinter den mysteriösen Masken verstecken.

Wer nicht schweigt, muss empfindliche Strafe zahlen

Der Clou: Nur eine Handvoll Menschen weiß, wer sich wirklich dahinter verbirgt. Nicht einmal die Kandidaten selbst kennen sich untereinander. Wenn sich jemand verplappert, droht eine Pönale von 100.000 Euro, heißt es. Es ist die Aufgabe von Jury und Zuschauern, die Identität der Undercover-Sänger zu erraten. Einzige Anhaltspunkte sind knifflig verpackte Hinweise in kurzen Einspielfilmen und – für besonders Aufmerksame – die Performance selbst. Die echte, unverfremdete Stimme der Kandidaten hört man nur, während sie singen. Der Promi mit den wenigsten Anrufen wird am Ende des Abends „unmasked".

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Moderiert wird die Show von Arabella Kiesbauer. Wer in der Rate-Jury sitzt, hat Puls 4 noch nicht bekanntgegeben.

📽 Video | Die finale Enthüllung bei „The Masked Singer Germany“

Austria-Ausgabe wird in Köln produziert

Senderchefin Stefanie Groiss-Horowitz spricht von der „größten Show-Produktion in der Geschichte des Senders“. Man wolle möglichst viele Synergien mit dem Muttersender ProSieben nutzen, weshalb die Show, wie sein deutsches Pendant, ebenfalls in Köln produziert wird. Ein eigenes Set in Wien hätte wohl die Kosten gesprengt. „Wir wollen auch nicht, dass die Show etwas vom Glanz und der Größe verliert“, unterstrich Groiss-Horowitz.

Gänzlich neu ist „The Masked Singer“ im TV-Zirkus nicht. Seit 2015 gibt es das Format, das von dem Südkoreaner Park Won Woo entwickelt wurde. Mittlerweile fallen in rund 20 Ländern die Masken – von Argentinien und Indonesien über Mexiko und Vietnam bis nach Europa. In Thailand fiebert man aktuell der bereits 9. Staffel entgegen. (tst)


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