Nach Absturz im Burgenland: FP stellt sich neu auf, Tschürtz muss gehen

Die FPÖ stürzte auch im Burgenland deutlich in der Wählergunst ab. Das hat nun personelle Konsequenzen. Der bisherige Landesparteichef Tschürtz übergibt an Alexander Petschnig, bleibt jedoch im Landtag.

  • Artikel
  • Diskussion
FPÖ-Spitzenkandidat Johannes Tschürtz (FPÖ) muss nach der Wahl den Hut nehmen. Er wird jedoch Klubchef im Landtag.
© ROBERT JAEGER

Eisenstadt – Burgenlands FPÖ-Chef Johann Tschürtz tritt nach dem Wahldebakel bei der Landtagswahl als Parteiobmann ab und übergibt an den bisherigen Landesrat Alexander Petschnig. Tschürtz zieht sich aber nicht aus der Politik zurück, sondern wird den freiheitlichen Klub im Landtag anführen. Die FPÖ verlor bei der Landtagswahl am Sonntag fünf Prozentpunkten und liegt nur mehr bei 9,8 Prozent.

Dem Klub werden somit neben Tschürtz und Petschnig die bisherige Dritte Landtagspräsidentin Ilse Benkö und der bisherige Klubobmann Geza Molnar angehören. (APA)


Kommentieren


Schlagworte