Schweizer Gemeinde Zermatt akzeptiert ab sofort Steuerzahlungen in Bitcoin

Bewohner können ihre Steuern und Schaltergeschäfte künftig in Kryptowährung begleichen. Es ist nicht der erste Ort in der Schweiz, der diesen Weg geht.

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© Reuters/Benoit Tessier

Zürich – Die Schweizer Gemeinde Zermatt hat in Zusammenarbeit mit dem Krypto-Finanzunternehmen Bitcoin Suisse angekündigt, dass ab sofort Kryptowährungen in Form von Bitcoin als Zahlungsmittel für lokale Steuern und Schaltergeschäfte akzeptiert werden. Zermatt ist nach Zug eine weitere Schweizer Gemeinde, welche die Kryptowährung als offizielles Zahlungsmittel annimmt.

Das Krypto-Finanzdienstleistungsunternehmen Bitcoin Suisse hat dazu ein Zahlungsterminal im Gemeindehaus Zermatt installiert, an dem Steuerpflichtigen die Gemeindesteuern mit Bitcoins bezahlen können, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Nach der Beantragung einer Krypto-Zahlungsoption bei der Fachstelle Steuern der Einwohnergemeinde Zermatt, könne der Steuerzahler über einen E-Mail-Link auf das Online-Zahlungsportal zugreifen und den entsprechenden Betrag in Bitcoins überweisen. Bitcoin Suisse tausche dabei die Bitcoins in Schweizer Franken zurück und überweise den Betrag auf das Bankkonto der Gemeinde.

Zug hatte 2016 als erste Stadt der Schweiz Zahlungen mit Bitcoins für bestimmte Amtsdienstleistungen akzeptiert. (APA/awp/sda)

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