Mutmaßlicher Mörder von Starnberg soll auch Markt ausgeraubt haben

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Polizei-Absperrband ist vor dem Wohnhaus in Starnberg.
© Lino Mirgeler

Starnberg – Der 19 Jahre alte Mann, der den Mord an drei Mitgliedern einer Familie im oberbayerischen Starnberg gestanden hat, wird auch für einen Raubüberfall auf einen Supermarkt verantwortlich gemacht. „Wir können einen dringenden Tatverdacht begründen, dass er auch ein Räuber ist“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Ingolstadt. Die Motive für beide Taten sind dem Sprecher zufolge noch unklar.

In der Wohnung des Mannes in Olching, wo nach dem Mord in Starnberg ein riesiges Waffenarsenal gefunden worden war, befand sich auch ein Reisekoffer. Dieser beinhaltete just die Kleidungsstücke, die der Mann getragen hatte, der am 22. Jänner in Emmering bei Fürstenfeldbruck einen Supermarkt mit Hilfe einer Schusswaffe überfallen und dort 2500 Euro erbeutet hatte.

Auch die Waffe war in dem Koffer, teilte die Polizei weiter mit. Ein Foto auf dem Mobiltelefon des Mannes zeige den maskierten Räuber in der Kleidung. Die Polizei gehe davon aus, dass es sich um den 19-Jährigen selbst handelt. Der junge Mann hatte erst in der vergangenen Woche gestanden, in der Nacht zum 11. Jänner seinen Freund und dessen Eltern durch Schüsse in den Kopf getötet zu haben. (APA/dpa)

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