Leitartikel zum Rotwild-Gemetzel in Kaisers: Das darf nie wieder passieren

Die behördlich angeordnete Keulung von Rotwild zur Vermeidung einer Ausbreitung von Tbc in der Gemeinde Kaisers ist rechtlich gedeckt. Aber nicht alles, was dem Gesetz entspricht, ist auch moralisch vertretbar.

Bilder des Grauens aus Kaisers.
© Gemeinde Kaisers

Von Mario Zenhäusern

Die Abschlachtung von 33 Stück Rotwild in Kaisers empört Jägerschaft, Dorfbevölkerung und zahllose Unbeteiligte gleichermaßen. Es ist nicht die Tatsache, dass Rotwild in großer Zahl geschossen werden muss, um die weitere Ausbreitung der von den Tieren auf den Menschen übertragbaren Tbc-Seuche zu verhindern, die so aufregt. Es geht um die Art und Weise, wie diese behördlich angeordnete Keulung exekutiert wurde.

Kostenlos registrieren und weiterlesen

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden

Kommentieren


Schlagworte