Vlhova triumphiert bei Slalom in Kranjska Gora, Truppe am Podest

Auf dem Weg zu ihrem ersten Weltcupsieg stürzte Anna Swenn-Larsson kurz vor dem Ziel. Petra Vlhova erbte den Sieg. Die Slowakin gewann vor Wendy Holdener (SUI) und ÖSV-Läuferin Katharina Truppe.

Katharina Truppe gelang noch der Sprung aufs Stockerl - zum zweiten Mal in ihrer Weltcup-Karriere.
© GEPA pictures/ Matic Klansek

Kranjska Gora – Zum zweiten Mal nach Levi im vergangenen November stand Katharina Truppe als Slalom-Dritte im Ski-Weltcup auf dem Podium. Die Kärntnerin musste sich am Sonntag in Kranjska Gora nur Petra Vlhova aus der Slowakei und der Schweizerin Wendy Holdener geschlagen geben. Vlhova übernahm mit ihrem insgesamt 14. Sieg die Führung im Slalom-Weltcup. Katharina Liensberger war Fünfte, Chiara Mair Sechste.

„Es ist nur noch gewaltig", meinte die 24-jährige Truppe, die im Vorfeld von einer Art Heimrennen hinter der slowenischen Grenze sprach. „Ich habe wirklich probiert, am Limit zu fahren. Ich habe mir vorgenommen, den letzten Hang durchzuziehen, da mir das die letzten Tage nicht gelungen ist. Mir fehlen ein bisschen die Wörter."

Vlhova schnappte sich als Halbzeit-Vierte mit einem furiosen zweiten Lauf noch den Sieg. Die Slowakin hatte allerdings auch Glück, da die Führende Anna Swenn Larsson nach guten Zwischenzeiten im Zielhang ins Straucheln kam und letztlich „abflog". Für die Schwedin hätte es der erste Weltcup-Sieg sein können. Auch Truppe kam nur durch Swenn Larssons Out zu ihrem dritten Platz.

Bestes Weltcup-Ergebnis für Mair

Die ÖSV-Damen schafften ein gutes Team-Ergebnis. Neben Truppe und Liensberger fuhr mit Chiara Mair eine dritte Österreicherin in die Top Ten. Die Tirolerin brachte mit Platz sechs ihr bestes Weltcup-Resultat in trockene Tücher. Katharina Huber wurde 16., Michaela Dygruber machte als 26. ebenfalls Punkte. Katharina Gallhuber, Franziska Gritsch und die junge Vorarlbergerin Magdalena Egger schieden aus.

Große Abwesende in Kranjska Gora, das die Technikrennen von Maribor übernahm, war abermals Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin legt nach dem Tod ihres Vaters eine Weltcup-Pause ein. Wann sie in dieser Saison wieder einsteigt, ist nicht bekannt. Am Sonntag büßte sie von ihrem Vorsprung auf ihre erste Gesamtweltcup-Verfolgerin Federica Brignone aber nichts ein, da die Italienerin im Finale einfädelte. (APA)


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