1350 Fans, aber keine Punkte für die Kitzbüheler Adler

Kitzbühels Adler mussten sich den Zeller Eisbären unglücklich mit 2:3 beugen. „Wir haben heute als besseres Team verloren und das wird auch unser Gegner bestätigen“, haderte Kitz-Coach Charles Franzen.

Der Schein trügt – Kitzbühels Adler mit Manuel Rosenlechner waren gegen Zell eigentlich obenauf, gingen am Ende aber doch in die Knie.
© Hans Osterauer

Kitzbühel – Zahlen lügen nur selten und am Ende hatten Kitzbühels Adler im stets prestigeträchtigen Derby der Alps Hockey League gegen Zell am See ein Schussverhältnis von 35:20 aufzuweisen. Nur: Die Scheibe wollte nicht ins Tor. Die Hausherren hatten am dritten Spieltag der Qualifikationsrunde bei starker Leistung vor dem Tor auch die „Hex“ am Schläger.

„Wir haben heute als besseres Team verloren und das wird auch unser Gegner bestätigen“, haderte Kitz-Coach Charles Franzen, während sein Gegenüber Jaka Avgustincic bestätigte, dass die Hausherren die Eisbären am Leben gelassen hätten. Das torlose Mitteldrittel sprach mit 15:8 Schüssen diesbezüglich eine ganz klare Sprache. Aber wenn es schon nach einem Torerfolg roch, verhinderte auch Aluminium Zählbares. Und so stellte sich im Schlussabschnitt der Spielverlauf auf den Kopf und bescherte den Gästen einen glücklichen Auswärtssieg.

Kitzbühel-Präsident Volker Zeh traf den Nagel im fast ausverkauften Sportpark auf den Kopf: „Man muss auch Tore schießen, um zu gewinnen.“

Die Zeit drängt. Denn nach Feldkirchs Auswärtserfolg bei den Fassa Falcons fehlen den Gamsstädtern sieben Runden vor Schluss gleich acht Zähler auf ein Play-off-Ticket. „Solange rechnerisch noch alles möglich ist, geben wir nicht auf. Wir werden kämpfen bis zum Schluss”, diktiert Zeh. Aus den Adlern müssen jetzt Seriensieger werden. (lex)


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